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    Sommerhausen

    Sommerhausen: Zwei Gemeinderäte wollen ins Chefzimmer

    Der Bürgermeister der Gemeinde Sommerhausen, Fritz Steinmann, tritt nicht mehr für eine weitere Amtszeit an. Die Nachfolge wird einer seiner Gemeinderäte antreten.
    Am 15. März werden im Landkreis Würzburg 47 Bürgermeister neu gewählt.
    Am 15. März werden im Landkreis Würzburg 47 Bürgermeister neu gewählt. Foto: Darko Vojinovic
    Stefan Diroll
    Stefan Diroll Foto: Fotostudio Menth

    Stefan Diroll (CSU) möchte der Nachfolger von Bürgermeister Fritz Steinmann werden.„Sommerhausen als lebenswerten Heimatort für die Zukunft zu stärken und weiter zu gestalten“, sei sein Antrieb, so Diroll. So möchte er im Falle seiner Wahl etwa die Jugend- und Seniorenförderung vorantreiben, das Städtebaukonzept „ISEK“ fortsetzen und das Ehrenamt in Sommerhausen, sowie die Vereine unterstützen.

    Investitionen der Gemeinde Nutzen

    Auch als Tourismusort möchte er die Gemeinde weiterentwickeln. Dabei sei ihm eine solide und generationsgerechte Finanzplanung wichtig, so der Kandidat der CSU. Mit der Ortsentwicklung der letzten Wahlperiode ist er sehr zufrieden. Darauf wolle er aufbauen: „Der Marktgemeinderat hat wichtige Gebäude gekauft, die für die Ortsentwicklung in naher Zukunft entscheidend sind. Außerdem wurde Ende letzten Jahres das Städtebaukonzept „ISEK“ begonnen, welches große Chancen für Sommerhausen bietet.“

    Stefan Diroll ist 26 Jahre alt und ist einheimischer Sommerhäuser. Der gelernte Werkzeugmechaniker ist seit 2014 Fraktionsvorsitzender der CSU im Sommerhäuser Marktgemeinderat. Ehrenamtlich aktiv ist Diroll etwa als Mitglied im Bürgerverein, der Turn- und Sportgemeinde, der Schützengesellschaft oder dem Feuerwehrverein. Außerdem ist er Ortsvorsitzender der CSU und seit 2012 für die Finanzen des historischen Burschenvereins zuständig.

    Wilfried Saak als Bürgermeisterkandidat für Sommerhausen nominiert
    Wilfried Saak als Bürgermeisterkandidat für Sommerhausen nominiert Foto: Gerhard Bayer

    Ehrenamt entlasten 

    Auch Wilfried Saak (Wählergemeinschaft Sommerhausen) kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Sommerhausen. In der Gemeinde, in der er seit 15 Jahren mit seiner Familie wohnhaft ist, habe er seine Heimat gefunden. Seine Erfahrungen und Fähigkeiten für die Entwicklung seines Heimatortes einzusetzen treibt ihn zur Kandidatur an. Im Falle seiner Wahl möchte Saak die Gemeinschaft im Dorf in den Mittelpunkt stellen. Dem Ehrenamt misst er einen hohen Stellenwert bei. Deshalb möchte er die bürokratischen Hürden für ehrenamtlich Tätige reduzieren. So möchte der Bürgermeisterkandidat die Stelle eines Gemeindesozialarbeiters schaffen, der zuständig für Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenangebote und die Unterstützung der Vereine ist.

    Auch Wilfried Saak sieht keine Versäumnisse der Gemeinde während der letzten Wahlperiode: „Sommerhausen entwickelt sich gut. Deshalb gibt es aber trotzdem immer wieder neue Aufgaben.“
    Konkret hat er hierbei etwa die Mobilität im Altort, Angebote für Senioren und Jugendliche, die Stärkung des Tourismus und die Sanierung des Kindergartens im Blick.

    Wilfried Saak ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Der selbstständige Unternehmer ist wie Diroll seit 2014 Mitglied des Gemeinderates. Außerdem ist er Jugendbeauftragter der Gemeinde, sowie Mitglied im Jugendausschuss der evangelischen Kirche.

    Von Altertheim bis Zell: In 47 Gemeinden des Landkreises Würzburg wird am 15. März die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister gewählt. In loser Reihenfolge stellen wir die Kandidaten für dieses Amt vor.

    Klicken Sie mit der Maus auf die entsprechende Gemeinde und Sie erfahren, wer dort als Bürgermeister kandidiert. Die Karte wird regelmäßig aktualisiert.

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