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    Zell

    Spatenstich für die neue Kindertagesstätte „Am Eli“

    Spatenstich für die neue KiTa in der Zeller Falkenstraße. Sie soll binnen weniger Monate fertiggestellt werden. In der Mitte: Bürgermeisterin Anita Feuerbach und Professor Gunter Adams. Foto: Tina Göpfert

    Strahlenden Sonnenschein und lauter lachende Gesichter gab es zum Spatenstich der neuen Kindertagesstätte in der Falkenstraße.

    Zell ist bei Familien sehr gefragt und braucht dringend mehr Angebote zur Kinderbetreuung, das zeigt auch die Notlösung mit der Übergangs-Kita am Rathausplatz, die im September eröffnet. Die ersten Bestrebungen für eine neue KiTa gab es schon 2017, erzählte Bürgermeisterin Anita Feuerbach (CSU/Freie Zeller Bürger). Sie und auch die gekommenen Gemeinderäte freuten sich sichtlich, dass es nun endlich richtig losgehen kann.

    Auf dem Plan sieht das Gebäude fast wie eine Mini-Reihenhaussiedlung aus: Vier bunte Häuser in verschiedenen Farben, die durch Korridore miteinander verbunden sind. In den Räumlichkeiten können drei Gruppen betreut werden. Das Gebäude wird mit Blick auf die Ökologie aus Holzbauteilen errichtet, erklärt Daniel Kordmann vom Architekturbüro Dold+Versbach. Ein Zimmermann baut die Fertigteile dann zusammen.

    Außen wird das Holz wettergeschützt verkleidet, aber innen bleibt es als naturbelassene Wand für die Kinder sicht- und fühlbar. Vorteil der Holzbauweise ist neben dem Umweltaspekt, dass nur wenige Gewerke nötig sind und der Bau sehr schnell geht. Eröffnen soll die KiTa nämlich schon spätestens im Sommer nächsten Jahres.

    Auch Professor Gunter Adams freut sich auf die neue KiTa. Er ist Leiter des Fachbereichs Bildung und Hilfen bei der evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Würzburg, die die KiTa betreiben wird. Ihm liegt in Zell nicht nur eine kindgerechte, sondern auch eine "elterngerechte" Kindertagesstätte am Herzen. Was er damit meint? Zum Beispiel, dass die Öffnungszeiten dem tatsächlichen Bedarf berufstätiger Eltern angepasst sind, damit eine kleine Verspätung nicht gleich zu Panikattacken führt. Adams möchte, dass insgesamt alles etwas entspannter zugeht. Auch bei den Kindern: "Die brauchen nicht immer noch ein Förderprogramm, die müssen auch einfach nur spielen können", sagt er. Die evangelische Kinder-, Jugend- und Familienhilfe betreibt auch die hausinterne KiTa an der Universitätsklinik in Würzburg; dort kommt dieses Konzept gut an.      

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