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    Estenfeld

    Spritzschutz statt Lärmschutz

    In das Thema "Lärmschutzwand für Estenfeld" im Zuge des Ausbaus der Autobahn 3 ist Bewegung gekommen. Einen regelrechten Lärmschutz, erklärte Bürgermeisterin Rosi Schraud in der jüngsten Gemeinderatssitzung unter "Informationen der Bürgermeisterin", werde es wohl für Mühlhausen, aber nicht geben. Somit haben sich die Hoffnungen, nach monatelangen Bitten der Gemeinde bei der Autobahndirektion, beim Land und beim Bundesverkehrsministerium noch Gehör verschaffen zu können, wohl endgültig zerschlagen. Dennoch ist eine Lösung in Sicht. Vor einigen Monaten waren nach einem Unfall auf der Autobahn hunderte Liter Dieselkraftstoff in die Kürnach geflossen. Um derartige ökologische Unfälle oder gar Katastrophen auszuschließen, wird die A 3 über der Kürnachtalbrücke mit einem Spritzschutz versehen. Der ist 1,20 Meter hoch und soll verhindern, dass auslaufende Flüssigkeiten aller Art erneut die Kürnach verunreinigen können. "Das ist doch schon mal was", so die Bürgermeisterin. Ein echter Lärmschutz sei eine solche Wand nicht, aber sie halte dennoch einiges vom Autobahnlärm zurück.

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