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    Stadtrat beschließt moderate Anhebung der Kindergartengebühr

    "Unser Kindergarten ist der günstigste im ganzen Landkreis," stellte Bürgermeister Robert Melber zu Beginn der Beratungen über die künftige Satzung der Kindertageseinrichtung fest. Familienfreundich, sprich kostengünstig, wollten die Auber auch weiterhin bleiben. Mit einer neuen Satzung passte der Stadtrat den Kindergartenbetrieb aber an die aktuellen Entwicklungen an. Die Regelungen stellen beispielsweise den Unfallschutz der Kinder auf dem Weg zum Kindergarten und zurück klar oder die Frage, wer die Kinder abholen oder bringen darf.

    Diskutiert wurde im Stadtrat auch die Frage, ob eine Anmeldefrist abzuwarten ist, um der Kindergartenverwaltung Zeit für Planungen zu geben, wenn Eltern ihr Kind in die Einrichtung bringen wollen. Mehrheitlich hielt der Stadtrat dies aktuell nicht für erforderlich, da man ausreichend Kapazitäten habe.

    Weiter diskutierte der Stadtrat über Einzelheiten wie beispielsweise die Gründe für bevorzugte Aufnahme in die Einrichtung. Abschließend akzeptierte das Gremium den von der Verwaltung vorgelegten Satzungsentwurf mit geringen Abweichungen.

    Noch kein Zuschuss für Kinder unter drei Jahren

     

    Thema waren aber auch die Kindergartengebühren. Sollen sie steigen, nachdem die Stadt aus dem Betrieb des Kindergartens ein erhebliches Defizit erwirtschaftet. Nachdem der Freistaat den Gemeinden für die Betreuung von Kindern ab drei Jahren einen monatlichen Zuschuss von hundert Euro zahlt, passte der Stadtrat die seit dem Jahr 2011 unveränderte Gebührensatzung moderat an.

    Bei den Kindern unter drei Jahren beginnt die Gebührenstaffel bei neunzig Euro und geht bis 170 Euro, je nach gebuchter Zeit der Betreuung. Für Kinder ab drei Jahren geht die Gebührenstaffel bei 100 Euro und geht bis 160 Euro.

    Für Kinder unter drei Jahren gibt es derzeit noch keinen Zuschuss des Freistaates, so dass die Eltern die Gebühren alleine tragen müssen. Grund genug für Ratsmitglied Lioba Kinzinger, zu fordern, gerade für diese Kinder die Gebühren weniger anzuheben. Mehrheitlich folgten die Ratsmitglieder dieser Auffassung allerdings nicht, denn gerade diese Kinder erfordern erhöhten Betreuungsbedarf. Das sollte sich in den Gebühren auch niederschlagen, war die mehrheitliche Auffassung des Gemeinderates.

    Da auch der Elternbeirat gegen die vorgeschlagene moderate Anhebung der Gebühren keine Einwendungen hatte, beschloss der Stadtrat mehrheitlich, die Gebühren wie von der Verwaltung vorgeschlagen zu erhöhen.

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