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    Rottendorf

    Standesamt erhält vorerst keine Verstärkung

    Die kurzfristige Berufung des Zweiten Bürgermeisters Klaus Hofstätter (CSU) zum Standesbeamten hat für Unmut im Gemeinderat und zur Ablehnung des Vorstoßes gesorgt. Vorgesehen war, dass seine Aufgabe auf Eheschließungen beschränkt bleibt. Einen entsprechenden Kurs hatte er bereits besucht. Damit sollten die zuständige Mitarbeiterin im Standesamt und Bürgermeister Roland Schmitt besonders an den Wochenenden in den Sommermonaten entlastet werden.

    Der Vorschlag wurde mit den Stimmen von BWG und SPD abgelehnt. Eva Maria Distler (SPD) begründete dies mit der "Art und Weise" wie hier im "stillen Kämmerlein" eine Absprache getroffen worden sei. Auch seien die Räte erst mit der Ladung zur Sitzung darüber informiert worden. Auch hätte sie sich gewünscht, dass auch der Dritte Bürgermeister berücksichtigt wird.

    Die Zahl der Trauungen in Rottendorf hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Während früher die Zahl kaum über 15 Trauungen im Jahr hinauskam, so ist sie ab 2017 sprunghaft auf etwa 60 angestiegen. Auch im laufenden Jahr gab es bereits 30 Eheschließungen. Das erst vor wenigen Jahren hergerichtete Wasserschloss ist mit seinem besonderen Ambiente für viele Ehepaare attraktiv.

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