• aktualisiert:

    Bergtheim

    Standpunkt: Im Zweifel für den Hamster

    Die Aussage der höheren Naturschutzbehörde bei der Regierung von Unterfranken klingen unpräzise. Die Beamten sind sich nicht sicher, ob überhaupt noch Feldhamster auf der Fläche waren. Wie können sie dann davon ausgehen, dass der Hamster weder gestört noch geschädigt wurde? Leider entsteht der Eindruck, dass die höhere Naturschutzbehörde den Bergtheimer Bürgermeister in Schutz nimmt - und nicht die Hamster. Auf seine Anordnung hin wurde ökologisch gesehen Tabula rasa gemacht. Lebensräume für den Hamster zerstört, nicht einmal ein Schutzstreifen wurde ihm gegönnt. Auch auf die Hauptbrutzeit der Vögel wurde keine Rücksicht genommen. Das dürfen Naturschutzbehörden nicht einfach so hinnehmen. Sie müssen dafür sorgen, dass es Feldhamster & Co. nicht an den Kragen geht und der Öffentlichkeit vermitteln, dass der Schutz dieser Tiere für das Ökosystem außerordentlich wichtig ist. Im Zweifel also für den Hamster, statt gegen ihn. 

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!