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    Rottendorf

    Standpunkt: Nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen

    Laut Wasserwirtschaftsamt ist nicht mit einer Gefahr für Mensch und Umwelt zu rechnen, wenn der Erdaushub am Rottendorfer Bahnhof zeitnah beseitigt wird. Doch was heißt das im Umkehrschluss? Wenn der mit Schadstoffen belastete Aushub nicht bald entsorgt wird, geht von diesem sehr wohl eine Gefahr aus. Von einer Zwischenlagerung kann hier gar nicht mehr die Rede sein. Schließlich liegt der Aushub nicht etwa seit ein paar Tagen oder Wochen auf dem angrenzenden Bahngelände, sondern schon seit einem Jahr. Erschwerend hinzu kommt, dass das Material eigentlich abgedeckt werden müsste, was nicht der Fall ist.

    Es ist nicht auszuschließen, dass Schadstoffe bereits in den Untergrund gelangt sind. Daher müssen sich die Verantwortlichen dringend einigen und handeln. Das Problem: Es geht um nicht wenig Geld. Zwar hat die Gemeinde Rottendorf Initiative ergriffen, als sie im Juli beschlossen hat, den Auftrag für die Entsorgung des Aushubs zu vergeben und sich anschließend einen Teil der Kosten von der Deutschen Bahn zurückerstatten zu lassen, doch seitdem ist nichts passiert. Ein Gespräch mit der Bahn steht noch aus. So oder so: Die Beteiligten sollten nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen, um sich am Ende nicht um die noch teurere Schadensbehebung kümmern zu müssen. 

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