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    Leinach

    Standpunkt zu: "Im 300. Jahr ist die Mariabuchen-Wallfahrt Geschichte"

    Ohne Zweifel ist die Teilnehmerzahl der Leinacher Mariabuchen-Wallfahrt seit Jahren rückläufig. Dazu trägt maßgeblich bei, dass mit der zeitgleichen Radwallfahrt vor Jahren eine Konkurrenzveranstaltung installiert wurde. Fragwürdig ist die Begründung des Pfarrgemeinderates für die künftige eintägige Fußwallfahrt und die zweitägige Radwallfahrt - müssen doch nicht nur die Radfahrer, sondern auch die Fußwallfahrer wieder zurück nach Leinach kommen.

    Auch die Entscheidung des Pfarrgemeinderates ist verwunderlich, wenn dort Personen abstimmen, die sich nicht an der Wallfahrt beteiligen oder ihre Beteiligung ausschließlich auf die Radwallfahrt beschränken. Eine gemeinsame Suche vom Pfarrgemeinderat und den Teilnehmern nach Ursachen und Lösungen hätte viel Unmut vermeiden können.

    Eine Möglichkeit, die Tradition der Fußwallfahrt aufrechtzuerhalten, wäre gewesen, auf eine zeitgleiche Konkurrenzveranstaltung zu verzichten. Eine Radwallfahrt in den Marien-Wallfahrtsort Mariabuchen könnte auch jährlich im Marienmonat Mai stattfinden, wenn man nur wollte. Ein wirkliches Miteinander, das eine Wallfahrt eigentlich ausmachen sollte, sieht anders aus.

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