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    GEROLDSHAUSEN

    Starker Zusammenschluss hält seit 30 Jahren

    Mit einer Torte versüßte die ZR Anbaugemeinschaft Ochsenfurt – Würzburg Süd die Ehrung für Fahrer der ersten Stunde (von... Foto: Sabine Dähn-Siegel

    Ob die Initiatoren, die im Februar 1987 in einem Rundbrief des Maschinenrings Ochsenfurt nach „Interessenten für einen gemeinschaftlichen sechsreihigen Zuckerrübenroder“ gesucht haben, sich das haben träumen lassen? 34 Betriebe mit einer Gesamtfläche von 258 Hektar meldeten sich damals auf der wenige Monate später stattfindenden Aufklärungs- und eigentlichen Gründungsversammlung der Zuckerrübenanbaugemeinschaft Ochsenfurt Würzburg Süd, einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts.

    Die kaufte noch im selben Jahr einen Sechsreiher der Firma Holmer für stolze 400 000 Mark. Ein Wagnis, ein gigantischer Preis für eine Technik, die kaum jemand kannte. Aber visionär, denn schon in der ersten Einsatz-Saison des Ungetüms wurde klar: Das wird die Zukunft des Rübenanbaus in dieser Region.

    Und heute? Heute hat die Rodegemeinschaft, eine eigenständige Tochter des mit der Geschäftsführung betrauten Maschinen- und Betriebshilfsrings Maindreieck, 421 Mitglieder, gehört laut Lukas Trunk (Beisitzer in der Vorstandschaft der ZR) „zu den größten in Bayern“, ist stolz auf (nach Beendigung dieser Saison) dann etwa 65 000 gerodete Hektar, seine – nach bereits schon mal sechs - derzeit fünf zuverlässigen „gelben Dauerrenner“ der Firma ROPA, ihr 30-jähriges Bestehen, ihre andauernd starke Verbindung von Mitgliedern, Vorständen, Servicepartnern.

    Und auf ihre fähigen, leidenschaftlichen Fahrer, die auf der gut besuchten Jubiläumsveranstaltung in Geroldshausen (Lkr. Würzburg) ein dickes Lob kassierten. Für drei, die seit Anfang an dabei sind, ehrte Christoph Maag besonders. Der 27-jährige (Jung-)Vorstand, seit dem 18. Lebensjahr für die Rodegemeinschaft tätig, machte deutlich, welche sowohl technischen wie personellen Veränderungen die drei älteren Kollegen in diesen drei Jahrzehnten mitgemacht haben.

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