• aktualisiert:

    Würzburg

    Sturm im Norden: Auch in Würzburg können sich Züge verspäten

    Die Auswirkungen reichen bis nach Franken. Stürmischer Wind hat am Dienstag für starke Störungen im Bahnverkehr in Norddeutschland gesorgt. Foto: Horstmann, dpa

    Nach Sturmschäden auf mehreren Bahnstrecken in Norddeutschland hat sich die Lage bei der Deutschen Bahn am Mittwoch entspannt. Trotzdem könnten sich auch in Würzburg Fernverkehrszüge bis zu 30 Minuten verspäten, die aus der Richtung Kassel, Hannover und Hamburg kommen. Dies teilt ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Anfrage mit.

    Reisende müssten außerdem damit rechnen, dass andere als die geplanten Züge in den Bahnhof einfahren. Das bedeutet, wer eine Sitzplatzreservierung in einem ICE bezahlt hat, stattdessen aber an diesem Mittwoch in einen Intercity einsteigen muss, sollte sich an die Zugbegleiter wenden. Diese bestätigen die Änderung und der Kunde kann sich die Kosten erstatten lassen. Grundsätzlich rät die Deutsche Bahn allen Reisenden, sich im Internet auf www.bahn.de aktuell zu informieren, ob der gebuchte Zug pünktlich eintrifft.

    In Hannover mussten 200 Menschen in Zügen übernachten

    Der Sturm hatte dem Bahnverkehr am Dienstagabend besonders im Norden und Nordosten Deutschlands große Probleme beschert: Passagiere mussten auf andere Züge ausweichen, Bäume, Unrat und Teile abgedeckter Dächer lagen in den Gleisen und Oberleitungen wurden beschädigt. In Hannover mussten 200 Menschen in zwei Zügen übernachten.

    Laut Deutschem Wetterdienst erreichte der Sturm zwischen Dienstagnachmittag und -abend seinen Höhepunkt. In der Nacht habe sich der Wind deutlich abgeschwächt. Tagsüber werde der Wind im Binnenland zwar noch einmal etwas stärker, aber nicht mehr so stark wie am Dienstag.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!