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    Würzburg

    Tagung zum Strahlenschutz

    Der Fachverband für Strahlenschutz tagt vom 9. bis 12. September in Würzburg. Die Tagung richtet sich laut Presseschreiben an Strahlenschutzexperten aus den Bereichen Biologie, Physik und Chemie, an Behördenvertreter und Ärzte sowie medizinisches Assistenzpersonal aus der Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Arbeitsmedizin und Notfallmedizin.

    Der Fachverband für Strahlenschutz nutzt seine Jahrestagungen aber auch zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit. In diesem Jahr geht es vor allem um aktuelle die Regelungen und Empfehlungen zum Strahlenschutz in Deutschland, der Schweiz und Österreich, die auch Auswirkungen auf das medizinische Fachpersonal, Patienten und den Bürger haben.

    Unter anderem wird Thema sein, welchem Maß an Strahlen Menschen durch die Computertomographie (CT) oder die Positronen-Emissionstomographie (PET) ausgesetzt sind. Auch die Verpflichtung von Ärzten, Patienten über die Strahlenexposition zu informieren, oder neue, aufwändige Methoden bei der Strahlenbehandlung bösartiger Tumore werden angesprochen.

    Zunehmendes Interesse in der Öffentlichkeit gewinnen auch die Strahlenexposition durch das natürlich vorkommende Edelgas Radon und die Maßnahmen zu deren Begrenzung in Hinblick auf das Risiko für Lungenkrebs. Zudem sei nach dem Ausstieg aus der Kernenergie der medizinische Notfallschutz für nukleare Großschadensfälle (zum Beispiel bei KKW-Unfällen im benachbarten Ausland oder terroristischen Attacken) weiterhin von großer Bedeutung für die Bevölkerung, wie es abschließend heißt.

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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