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    Würzburg

    Tanja Friedl erhält Kulturpreis Bayern

    Kulturpreis Bayern 2019: Tanja Friedl mit Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst (links), und Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG Foto: Alex Schelbert/Bayernwerk AG

    Tanja Friedl hat den Kulturpreis Bayern des Bayernwerks für ihre Masterarbeit im Studiengang Elektro- und Informationstechnik erhalten. Darin entwickelt sie ein Frühwarnsystem für Systemänderungen bei Dialysegeräten.

    Die Würzburgerin ist laut Pressemitteilung des Bayernwerks eine von 33 Absolventen staatlicher bayerischer Hochschulen und Universitäten, die im Münchener Brauhaus am Nockherberg mit der Bronzestatue „Gedankenblitz“ geehrt worden sind. Überreicht wurde der mit 2000 Euro dotierte Preis von Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, und Staatsminister Bernd Sibler.

    Den Preis erhalten die 33 besten Absolventen staatlicher bayerischer Hochschulen, fünf Kulturschaffende und ein Sonderpreisträger. In der Abschlussarbeit der Informatikerin dreht sich alles um die Dialyse. Das Blutreinigungsverfahren wird bei Nierenversagen eingesetzt. Dreimal pro Woche kommen Betroffene in der Regel zur Dialyse, eine einzelne Sitzung dauert vier bis fünf Stunden. Dabei kann es zu Gerinnseln im Filter kommen, die diesen verstopfen. Das ist nicht nur unangenehm für den Patienten, es kann durch den ausgelösten Blutverlust auch gefährlich werden.

    In ihrer Masterarbeit untersucht Tanja Friedl, wie solche kritischen Systemzustände während einer Dialysebehandlung vorhergesehen werden können. Das Vorhersageverfahren lässt sich auf andere Systeme übertragen und kann auf problematische Veränderungen hinweisen. 

    Bearbeitet von Andreas Köster

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