• aktualisiert:

    Höchberg

    Theaterstück der Mittelschule Höchberg begeisterte

    Das Theaterstück "Aschenudel" von Matthias Geyer wurde von den Schülern der 6. Klasse der Mittelschule Höchberg mit viel Herzblut umgesetzt. Alle Schüler und auch die Deutschklasse, die als Techniker mitwirkten, waren voll bei der Sache. Foto: Matthias Ernst

    Nach dem Theaterstück mit Marionetten der 6. Klassen der Höchberger Mittelschule im vergangenen Jahr hatte Matthias Geyer eine neue Idee, wie man mit Schülern Theater spielen kann. Anders als in anderen Schulen gibt es an der Hexenbruchschule noch keine Theater-AG. Bei Geyer werden alle Schüler mit einbezogen. In der Klasse 6b von Mareike Eder und der Deutschklasse von Marc Daues fand er willfährige Schüler und Lehrer. Die Geschichte um Aschenudel und ihre Freunde hat Geyer wieder selbst geschrieben, da ihm vorgegebene Stücke anderer Autoren immer als nicht passend für die Schüler erschienen.

    So entstand für einen Abend ein Schauspiel mit Laien, das aber vollauf begeisterte bei der Aufführung. Schon mehrere Wochen vorher begannen die Proben für die Schüler mit Text. Die Deutschklasse, in der Schüler sind, die der deutschen Sprache aus verschiedensten Gründen noch nicht so mächtig sind, und die sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzt, übernahm die technische Ausführung. Sie schufen die Kulissen zusammen mit der Technikklasse und wirkten bei der Aufführung als Kulissenschieber und Betätiger der Vorhände aktiv mit. Unterstützung bekamen die Mittelschüler von der Theater-AG der benachbarten Leopold-Sonnemann-Realschule. Die coachten die Mittelschüler und halfen mit ihrer technischen Ausrüstung bei der Aufführung in der Aula der Hexenbruchschule.  Auch die hauswirtschaftliche Klasse der Mittelschule war am Aufführungsabend präsent und reichte kleine Speisen, die sie selbst hergestellt hatten.

    Glückliches Ende

    So wurde die Aufführung ein Gemeinschaftswerk, das nicht nur den agierenden Schülern viel Spaß bereitete, sondern auch den vielen Zuschauern auf der Tribüne. Die Geschichte spielt im Orient und handelt von einer Königstochter, die dem drögen Hofleben entflieht und sich von einem windigen Piloten um die Welt fliegen lässt. Der verliebt sich in die Prinzessin. Wie es sich für ein Märchen gehört, wird er mithilfe seiner Prinzessin und der Lösung von drei Aufgaben von seinem Fluch erlöst und erweist sich ebenfalls als von königlichem Geblüt. Am Schluss gibt es ein glückliches Ende für alle und selbst der strenge König ist voll des Lobes über seine Tochter.

    Das Stück verlangte wirklich viel von den Schülern und auch der finanzielle Aufwand war sehr groß. Umso mehr freute sich Schulleiter Christopher Strätling, dass es dank der Sponsoren gelang, dieses Großprojekt zu bewältigen.

    Auch ohne Theater-AG konnte die Schule ein Stück auf die Beine stellen. Foto: Matthias Ernst

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!