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    VEITSHÖCHHEIM

    Toller Vorlesespaß für 220 Drittklässler

    Mit der Geschichte „Gespensterjäger auf eisiger Spur” von Cornelia Funke fesselte am Gymnasium Veitshöchheim der  Mainzer Schauspieler Michael Hain in drei einstündigen Lesungen insgesamt 220 Drittklässler aus den umliegenden Schulen
    Mit der Geschichte „Gespensterjäger auf eisiger Spur” von Cornelia Funke fesselte am Gymnasium Veitshöchheim der Mainzer Schauspieler Michael Hain in drei einstündigen Lesungen insgesamt 220 Drittklässler aus den umliegenden Schulen Foto: Dieter Gürz

    Bereits zum wiederholten Mal lud das Gymnasium Veitshöchheim als Zentrale des Lokal-regionalen Lesenetzwerks rund 220 Kinder aus fünf umliegenden Grundschulen zur Aktion „Nimm und lies! - Bücher bauen Brücken“ ein.

    Die Veranstaltung, die seit 2011 unter der Schirmherrschaft der Ministerialbeauftragten und des Schulamtsdirektors der Stadt Würzburg steht, ist inzwischen bei den Rektoren der umliegenden Grundschulen ein fester Termin im Schuljahreskalender.

    In diesem Jahr sind es die „Gespensterjäger auf eisiger Spur“ von Cornelia Funke, mit denen der Mainzer Schauspieler Michael Hain in drei einstündigen Lesungen insgesamt 220 Drittklässler aus Veitshöchheim (Grundschule und Förderschule), Zell, Unterdürrbach und Güntersleben mit auf eine gruslige Reise nahm.

    Hain macht „Lesetheater“, was bedeutet, dass er ein Kinderbuch gewissermaßen lesend inszeniert. Er kommt mit wenigen Requisiten aus, konzentriert sich so ganz auf das Buch, das auch wortgetreu vorgelesen und vorgespielt wird - mitsamt den Zuhörern, die immer wieder mit einbezogen Werden.

    Ganz im Stil des Hain'schen Lesetheaters bleiben die Zuhörer dabei nicht etwa passiv, sondern übernehmen immer wieder die Rollen der Hauptfiguren bei der Inszenierung des Kinderbuchklassikers. Ob sie wie die Gespenster heulen oder sich als Gespensterjäger behaupten, immer geht es darum, die Kinder in die jeweilige Vorlesepassage aktiv einzubinden. Dass dies gut ankommt, zeigt die Reaktion der kleinen Zuschauer, die sich vor Lachen kugeln oder in besonders spannenden Momenten mit offenen Mündern dem Geschehen folgen.

    Das Buch wurde jedoch nicht komplett behandelt, sodass ein Anreiz für die Kinder besteht, es allein oder im Klassenverband weiter zu lesen.

    Zudem gab es ein Quiz, das die Schüler dann im Klassenverband machen und einreichen konnten und für das es dann auch noch einen Preis von den Lesescouts gab.

    Lesescout-Betreuungslehrerin Yvonne Ort: „Ziel ist die Leseförderung, die ja auch der Schwerpunkt der Lesescouts ist.“ Dem Motto „Bücher bauen Brücken“ verbunden mit dem Wort des Heiligen Augustinus „Nimm und lies!“ will Ort am Gymnasium Veitshöchheim auch weiter die Treue halten.

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