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    Fährbrück

    Treffen der Hubertusbrüder in Fährbrück

    Die Vorstandschaft des Hubertusvereins Fährbrück unter Vereinsvorstand Bruno Strobel aus Waigolshausen (Fünfter von links) mit ihren Ehrengästen vor der Fährbrücker Wallfahrtskirche. Foto: Elisabeth Eichinger-Fuchs

    Stolze 176 Jahre besteht die Gemeinschaft der Hubertusbrüder. Es ist Tradition, dass sich die weit verzweigten Hubertusbrüder jährlich zum Hauptfest in Fährbrück (Gemeinde Hausen, Landkreis Würzburg) treffen. Diesmal kamen wieder 500 Mitglieder des Männervereins aus den 84 Ortsvereinen in ganz Unterfranken zusammen.

    Franziskanerpater Leopold Mader aus Würzburg war zum ersten Mal ihr Festprediger. Er zeigte sich begeistert vom besonderen Flair des Festes, vom kräftigen Männergesang in der Wallfahrtskirche Fährbrück, dem namentlichen Erinnern an die 59 verstorbenen Hubertusbrüder seit dem letzten Hauptfest und der beachtlichen Zahl von 3058 Mitgliedern.

    Predigt kam gut an

    Seine Predigt über den heiligen Hubertus kam gut an, genauso wie die Festansprache des Würzburger Landrats Eberhard Nuß. Mit Charme und Witz bezeichnete er die Landschaft rund um die weithin sichtbare Wallfahrtskirche als "einen der schönsten Plätze dieser Erde" und die Mitgliedschaft im Traditionsverein als "eine der letzten Bastionen der Vernünftigen in einer immer verrückter werdenden Welt".

    Beim Hubertusfest in Fährbrück kommen die Hubertusbrüder der in ganz Unterfranken angesiedelten Ortsvereine zusammen. Die Garstädter sind natürlich vor Ort vertreten. Foto: Irene Konrad

    Dass 112 Männer im vergangenen Jahr neu in den Verein eingetreten sind, liege mit am Vereinszweck. Die Hubertusbrüder wollen in der Welt Verantwortung übernehmen, die Familie, ihren Beruf und Ehrenämter achten und die heimatliche Kultur hochhalten. Nuß sprach in seiner Festrede von Biodiversität, dem ÖPNV und den Wert der Gemeinschaft.

    Zwei Obmänner geehrt

    Vorstand Bruno Strobel aus Waigolshausen ehrte die beiden Ortsobmänner Alfred Hegler aus Lindach und Engelbert Full aus Schwemmelsbach für deren über 20 Jahre ehrenamtliche Amtszeit mit dem Ehrenzeichen in Silber. Er bedankte sich bei Rupert Hetterich, der als unermüdlicher Anprechpartner vor Ort agiert und gratulierte Eugen Bieber aus Kürnach, Georg Krückel aus Schleerieth und Werner Stock aus Heidenfeld zu runden Geburtstagen.

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