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    Röttingen

    UBR-Bürgermeisterkandidatin Petra Süsens stelle sich vor

    Eingerahmt von den derzeitigen fünf UBR-Stadträten, die Bürgermeisterkandidatin Petra Süsens (2. von links), (von links) Rudolf Gessner, Erich Mitnacht, Bettina Bach, Steffen Romstöck und Hartmut Eichinger. Foto: Markhard Brunecker

    Große Resonanz fand die Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin der Unabhängigen Bürger Röttingens, UBR. Das Weingut Bach konnte gar nicht alle Interessenten aufnehmen, die sich einen Eindruck von der Bewerberin machen wollten und so mussten einige Bürger draußen bleiben. Nach Begrüßung durch den 3. Bürgermeister Steffen Romstöck übergab dieser an die Kandidatin Petra Süsens das Wort.

    Eingangs verriet die 58-Jährige, warum sie sich für eine Kandidatur in Röttingen beworben hat. Nach ihren Recherchen biete Röttingen sehr viel und stehe auf vielen Säulen. In ihrer Vorstellung gab die Verwaltungsfachwirtin anschließend einen kurzen Abriss über die bisherige Tätigkeit, bei dem zu erkennen war, dass sie viel Erfahrung hat und vor allem bei Konfliktbewältigung und schwierigen Tätigkeiten sowohl in Westerstede (Niedersachsen), Markt Indersdorf (Landkreis Dachau) und Gemeinde Forstern (Erding) erfolgreich war.

    Bei den Aufgaben und was ihr für die Zukunft der Gemeinde am Herzen liege, nannte sie auf Nachfrage "Röttingen weiter verbessern". Hier liege Süsens in erster Linie am Herzen, das Gespräch mit den Bürgern und vor allem dem Gewerbe zu suchen. Für sie seien zahlreiche kleine Unternehmen wichtiger als ein großer Betrieb, der bei einer Schieflage schnell verschwunden sein kann. Im Bezug auf Neuansiedlungen denke sie vor allem auch an Startup-Unternehmen.

    Bei der Finanzierung von öffentlichen Projekten setze Petra Süsens nach Absprache mit dem Kämmerer natürlich mit auf öffentliche Zuschüsse. Ein großes Thema sei für die parteiunabhängige Geschäftsstellenleiterin von Benediktbeuern Wohnraum für Senioren zu schaffen. Dazu zählt sie auch die Lösung von zwei oder drei Missständen an leerstehenden Gebäuden im Taubertalstädtchen. Die etwas komplizierte Schaffung von Wohnraum ist ihr dabei bewusst. Für sie stehe im Vordergrund, Lösungen mit den Einwohnern zu finden.

    Bei der anschließenden Diskussionsrunde, in der eine Zuhörerin nach dem Stand über die Zukunft der Grundschule fragte, rückte dieses Thema ungewollt in den Vordergrund. Der stellvertretende Bürgermeister Romstöck nahm dazu Stellung, wurde die Bevölkerung bisher doch noch gar nicht über das wichtige Thema informiert. Romstöck bestätigte die Gerüchte über einen Abriss des alten Gebäudes und einen kompletten Neubau mit Kosten von rund zwölf Millionen Euro, sei dieser doch günstiger als eine Generalsanierung.

    Als man zur Kandidatenvorstellung zurückfand, teilte die Mutter von zwei erwachsenen Kindern mit, bei einer Wahl am 15. März 2020 und wenn es ihre Gesundheit zulasse, gerne zwei Amtsperioden den Rathaussessel belegen zu wollen. Bei einer Wahl wäre sie die erste Bürgermeisterin in Röttingen. Über die Zukunft der Festspiele und weitere spezifische Röttinger Angelegenheiten wollte sie sich nicht ad hoc äußern, fehle ihr doch noch das detaillierte Hintergrundwissen. Tenor der Vorstellung war für die anwesenden Bürger: "Sie hat einen guten Eindruck hinterlassen, doch man müsse sich erst den Gegenkandidaten der CSU anhören".

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