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    FRICKENHAUSEN

    Über Zuschüsse ist noch zu reden

    Die geplante Sanierung des Kindergartens in Frickenhausen erfordert viele Gespräche mit Behörden. Auch über die Höhe der... Foto: Klaus L. Stäck

    Viele Gespräche mit Fachbehörden erfordert die geplante Sanierung des Frickenhäuser Kindergartens. Momentan geht es um die Höhe der staatlichen Zuschüsse, wie Bürgermeister Reiner Laudenbach auf Anfrage mitteilte.

    Der Kindergarten an der Segnitzer Straße ist schon seit längerem ein Thema. Es gibt etliche bauliche Mängel, vor allem am Dach. Die Aufteilung der Räume entspricht nicht mehr den heutigen konzeptionellen Erfordernissen.

    Auf den neuesten Stand

    Neue Sanitäreinrichtungen sind dringend nötig, Installationen müssten auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Gemeinde hatte deshalb ein Architekturbüro mit der Grundlagenermittlung und Lösungsvorschlägen beauftragt. Vorgestellt wurden dann eine Sanierung mit Teilabriss von Gebäuden, eine Sanierung der Bestandsgebäude und ein kompletter Neubau an anderer Stelle.

    Im Hinblick auf die Kosten und die möglichen Zuschüsse entschied sich der Gemeinderat im November des vergangenen Jahres dafür, den Kindergarten dort zu lassen, wo er ist und die Bestandsgebäude zu sanieren.

    Die staatliche Förderung richtet sich nach einem Raumprogramm, das sich aus der Zahl der Betreuungsplätze ergibt. Ab 2019 sollen in der ersten Gruppe 25 Plätze für Kinder von drei bis sechs Jahren anerkannt werden, zuzüglich drei Notplätze. In der zweiten Gruppe sind es zwölf Kinder unter drei Jahren.

    Bauaufwand, der über diesen Bedarf hinaus geht, würde vom Staat nicht gefördert. Zudem gibt es bei den förderfähigen Kosten eine Obergrenze, die in diesem Fall bei 878 000 Euro liegt. Diesen Betrag sollen die Baukosten auch nicht überschreiten. So steht es auch im Auftrag für die weiteren Leistungen des Architekturbüros.

    Förderantrag

    Als aktuelle Verfahrensschritte nannte Bürgermeister Laudenbach ein Gespräch bei der Regierung von Unterfranken über die Aufteilung der Räume. Danach könnte der Förderantrag gestellt werden.

    Die Höhe der Zuschüsse hängt von der Finanzlage der Gemeinde ab. Hierüber müsse noch verhandelt werden. Der Kindergarten werde weiterhin ein Thema bleiben.

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