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    Würzburg

    Umwelterlebniswoche: 2500 junge Besucher auf der Bastion

    Nützliches Wissen über Nutztiere: Die Erstklässler von der Grundschuleam Heuchelhof begleiteten Oberbürgermeister Christian Schuchardt (Mitte), dieStadträte Udo Feldinger, Willi Dürrnagel, Rainer Schott, BarbaraLehrieder, Umweltreferent Wolfgang Kleiner sowie Anja Knieper (von links) bei der Runde über das Gelände der Umweltstation. Dort grasen die Schafe der Kinder- und Jugendfarm. Foto: Georg Wagenbrenner

    „Die neue Umweltstation und das Außengelände auf der Bastion werden als eine harmonische Einheit wahrgenommen. Diese Ergänzung ist ideal“, schwärmte Umweltreferent Wolfgang Kleiner am Rand der Umwelterlebniswoche, die von rund 2500 Kindern bis ins Grundschulalter hinein besucht wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    Oberbürgermeister Christian Schuchardt bedankte sich beim Team der Umweltstation und 25 externen Partnern, die diesmal mit vielen informativen, kreativen oder auch tierischen Ständen vor und in der neu eröffneten Anlaufstelle Flora und Fauna präsentierten.

    Viele Lehrkräfte nutzten zudem die Gelegenheit, sich die multifunktionalen Räume der Umweltstation von Hausherrin Anja Knieper zeigen zu lassen. Die Kinder gingen unterdessen in der grünen Oase auf Entdeckungsreise. Dort gab es einiges zu bestaunen: Greifvögel, Schafe, oder auch geduldige Therapiehunde.

    Wer hätte gedacht, dass Schmetterlingsflügel unter dem Mikroskop eine Struktur wie ein Ziegeldach haben? Bunte Papier-Blumen oder Armbändchen waren gefragte Souvenirs zum Selberbasteln. Und auch die Mineralien- und Fossilienfreunde verteilten unter den Geowissenschaftlern von morgen kleine Schätze aus deren Sammlungen.

    Über die Pferde wussten die Kinder schon vor der Umwelterlebniswoche einiges, aber die wenigsten dürften schon einmal eine Madagaskar-Fauchschabe gesehen oder gehört haben. Diese Insekten kommunizieren untereinander oder auch zur Feindabschreckung mit den zischenden Geräuschen, die ihnen den Namen gaben. Bemerkenswert: Die nachtaktiven Tiere können bei einem Fressvorgang die Hälfte ihres eigenen Körpergewichts zu sich nehmen.

    Das wäre für die Pferde, die sich von den begeisterten Kindern nur selten beim Grasen stören ließen, dann doch etwas viel Futter.

    Die lehrreichen Einblicke ermöglicht seit Jahren ein Förderprogramm des Bayerischen Umweltministeriums.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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