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    München / Würzburg

    Uniklinik-Erweiterung in Würzburg: Abgeordnete machen Druck

    Der Ankauf des Erweiterungsgeländes für die Uniklinik Würzburg ist nun unter Dach und Fach. Regionale Abgeordnete kämpfen nun parteiübergreifend für die schnelle Realisierung des Projekts. Foto: Uniklinik

    Der Kauf eines zehn Hektar großen Grundstückes zur Erweiterung der Uniklinik in Würzburg hat am Mittwoch seine letzte Hürde genommen: Der Haushaltsausschuss im Landtag stimmte dem nach zähen Verhandlungen gefundenen Kompromiss für einen Ankauf des Geländes durch den Freistaat von der Stiftung Juliusspital zu. Dort soll eine neue Kopfklinik und eine neue Frauenklinik entstehen.

    Wollen gemeinsam für dir Uni-Klinik kämpfen (von rechts): Die MdL Barbara Becker (CSU), Volkmar Halbleib (SPD), Kerstin Celina (Grüne), Manfred Ländner (CSU), Thorsten Schwab (CSU), Patrick Friedl (Grüne) und Anna Stolz (Freie Wähler). Foto: Wies

    In seltener Einmütigkeit freuten sich die Landtagsabgeordneten Barbara Becker, Manfred Ländner, Thorsten Schwab (alle CSU), Anna Stolz (Freie Wähler), Patrick Friedl und Kerstin Celina (beide Grüne) sowie Volkmar Halbleib (SPD) in einer gemeinsamen Pressemitteilung über den Erfolg: "Die Uni-Klinik ist von herausragender Bedeutung für uns alle", erklärte Friedl. Deshalb wolle man deutlich machen, "dass wir uns gemeinsam und arbeitsteilig für große Anliegen in der Region einsetzen".

    Freistaat soll nun Mittel zur Realisierung bereitstellen

    Die Unterfranken im Landtag wollen deshalb nun gemeinsam Druck für eine schnelle Realisierung machen: "Die Erwartungen sind sehr hoch, dass der Freistaat nun auch die notwendigen Mittel zur Verfügung stellt, damit es mit dem Projekt schnell weitergehen kann", sagte der CSU-Abgeordnete Steffen Vogel. Schließlich sei der Klinik-Ausbau "im Interesse aller Menschen in Unterfranken", so FW-Frau Stolz.

    Der vom Freistaat kürzlich genannte Zeitrahmen von 20 Jahren für die Fertigstellung könne nicht das letzte Wort sein, findet auch SPD-Mann Halbleib: "Das muss deutlich schneller gehen."

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