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    Würzburg

    Unternehmen bei Energiespeichern noch zögerlich

    Die Referenten und Akteure des dritten Energiegipfels Mainfranken-Tauberfranken vor dem Fraunhofer ISC in Würzburg mit Frank Messerer (Bayerisches Wirtschaftsministerium), IHK Präsident Klaus D. Mapara, IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Jahn, Gerhard Sextl (Leiter des Fraunhofer ISC) und Christoph Sinnegger vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Foto: IHK

    "Keine Energiewende ohne leistungsfähige Energiespeicher" – mit diesem Appell eröffneten der Leiter des Fraunhofer Instituts für Silicatforschung (ISC) in Würzburg, Gerhard Sextl, und Klaus D. Mapara, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, den dritten Energiegipfel Mainfranken-Tauberfranken, organisiert von den IHKs Würzburg-Schweinfurt und Heilbronn-Franken. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

    In einem Vortrag stellte Victor Trapp vom Fraunhofer ISC die aktuelle Forschung im Bereich der elektrischen Speicher vor. Ein großes Thema in der Forschungswelt ist demnach das Recycling – auch, um damit Rohstoffquellen im eigenen Land zu erschließen.

    Anschließend diskutierten Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands Energiespeicher, Frank Messerer, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, und Christoph Sinnecker, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, den Nutzen von Speichertechnologien für den Einzelnen oder für die gesamte Volkswirtschaft im Zug der Energiewende. "Speicher sollten als vierte, eigenständige Säule der Energiewelt von morgen gelten", forderte Windelen.

    Unternehmen seien beim Thema Energiespeicher allerdings immer noch zögerlich, so die Mitteilung weiter. Wie sie im Unternehmen umgesetzt werden können, stellte Karl-Heinz Stephan von Knauf Integral vor. Dort ist seit mittlerweile einem Jahr ein Energiespeicher im Einsatz.

    Bearbeitet von Rebecca Wolfer

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