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    Würzburg

    Ursulinen: Adventsbasar wieder ein großer Anziehungspunkt

    Allerlei Leckereien und selbst Gemachtes zum Weihnachtsfest konnte man in der zur Markthalle umgebauten Turnhalle der St. Ursula Schule kaufen. Foto: Matthias Ernst

    Wenn an einem Samstagmorgen Schülerinnen zusammen mit ihren Eltern freiwillig durch das große Schuleingangstor treten, ist es wieder soweit: Der Adventsbasar der St. Ursula-Schule öffnet die Türen .

    Die gesamte Schule mit Realschule und Gymnasium in der Innenstadt hatte wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, das für jeden Besucher etwas im Angebot hatte. Da sind beispielsweise die kulturellen Glanzpunkte, wie das adventliche Spiel der Bläsergruppe in der Aula, eine adventliche Meditation oder Auftritte der Schulband.

    Jede Klasse wollte mit einem individuellen Beitrag zum Gelingen des Basars beitragen. Auch gab es vieles zu Essen und zu Trinken, wie in der Markthalle, in der Plätzchenstraße oder der Pralinenbar, wo die Schülerinnen ihre Produkte anboten. Sogar eine "Suppenküche" hatte die R9e eingerichtet.

    Höhepunkt war einmal mehr die Marmeladenbar mit über 100 verschiedenen Sorten im Eingangsbereich. Die beliebtesten Sorten wie Erdbeermarmelade in mehreren Variationen schafften es allerdings wieder nicht in den Verkauf - sie wurden von den Schülerinnen schon im Vorfeld gekauft. 

    Stark frequentiert war auch der Christbaumverkauf im Schulhof. Die Eltern sind es gewohnt, ihre Weihnachtsbäume für daheim in der Schule zu kaufen. Wem dann vom langen Aussuchen kalt wurde, der konnte sich nebenan in der "Würstenchengarage" von Michael Schultes und dessen Helferinnen eine frisch gegrillte Bratwurst kaufen. "Ich brauchte gar nicht lange nach Helferinnen suchen", freute sich Lehrer Schultes über die große Akzeptanz bei seinen Schülerinnen.

    Wem es mehr nach Produkten aus dem Klostergarten, frischen Gewürzen oder alten Schullandkarten gelüstete, der kam in der alten Schulturnhalle auf seine Kosten. Sie war zur "Grünen Markthalle" umgerüstet worden, nachdem der Verkauf im Gang des Haupthauses in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hatte.

    Mit einem Stand in der Aula waren auch die Schulsanitäter vertreten. Sie informierten über ihre ehrenamtliche Arbeit in der Schule, standen aber auch für Notfälle bereit, nachdem im vergangenen Jahr eine Person beim Besuch des Basars einen Schwächeanfall erlitten hatte.

    Der Erlös des Adventsbasars, der in den vergangenen Jahren beachtliche Summen eingebracht hatte, und an dem neben den 120 Lehrkräften auch die je 700 Schülerinnen der Realschule und des Gymnasiums beteiligt sind, geht in diesem Jahr wieder an soziale Projekte in der ganzen Welt und wird außerdem schulintern verwendet.

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