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    Veitshöchheim

    Veitshöchheim: Glasfaseranschluss bis in jedes Haus

    Wie die Glasfaseranbindung des Rathauses mittels des Telekom-Übergabepunktes in der Bilhildisstraße soll nach dem Willen der Gemeinde jede Wohnung im Gemeindegebiet eine Glasfaseranschlussmöglichkeit erhalten. Foto: Dieter Gürz

    Einstimmig beschloss jetzt der Ferienausschuss der Gemeinde, Veitshöchheim in die Gigabitgesellschaft zu führen. Dazu gab das Gremium 40 000 Euro für Beratungsleistungen durch das Büro Dr. Först Consult aus Würzburg frei. Zweck der Beratung soll sein, das  von der Bundesregierung vorgegebene  Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung bis in jedes Haus zu erreichen. Wie Bürgermeister Jürgen Götz sagte, verursache dieser Beschluss der Gemeinde keine Kosten, denn laut Bescheid vom 28. Februar gewährt der Bund der Gemeinde Veitshöchheim eine einmalige Zuwendung bis zu 50 000 Euro für Beratungsleistungen.

    Mittlerweile arbeiten zeitweise bereits mehr als 23 Prozent der Beschäftigten im Home Office

    "Mittlerweile arbeiten bereits mehr als 23 Prozent der Beschäftigten zumindest zeitweise auch von zu Hause aus im Home Office", führte Joachim Först, Geschäftsführer des Büros, in der Sitzung aus, als er die Inhalte seiner Beratungsleistungen den Ratsmitgliedern näher erläuterte. Zu den Leistungen seines Büros gehören laut Först neben der Ermittlung der aktuellen Breitbandversorgung und der Ausbaupläne der Netzbetreiber, der Durchführung einer Markterkundung und eines Runden Tischs auch die Erstellung eines Struktur- und Masterplans zum Aufbau einer Glasfaserversorgung bis ins Gebäude. Dies diene dann als Grundlage für neue Förderprogramme ab 2020.

    An vielen Stellen liegen bereits Leerrohre im Untergrund

    Wie Bürgermeister Jürgen Götz berichtete, habe sich bezüglich der Glasfaser-Erschließung schon einiges im Ort getan. So habe die Gemeinde bei den Gehwegausbauten in der jüngeren Zeit sowie bei der Erschließung von Baugebietes Vorleistungen erbracht. Und noch in der jüngsten Ferienausschuss-Sitzung vergab das Gremium für 46 000 Euro den Tiefbau-Auftrag an die Firma KBF Kaspar Kirsch Bau GmbH, um per Glasfaserverbindung die Bücherei im Bahnhof an die Server im Rathaus anschließen zu können.

    Trotzdem machte Digitalexperte Först dem Gremium klar, dass der flächendeckende Glasfaser-Ausbau im Ort noch einige Jahre dauern werde, da nicht genügend Tiefbau-Kapazitäten zur Verfügung stünden.

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