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    VEITSHÖCHHEIM

    Veitshöchheim richtet Internationales Workcamp aus

    Bereits zum 13. richtet die Gemeinde Veitshöchheim derzeit einen Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (ijgd) aus. 14 junge Leute aus fünf europäischen Ländern, alle im Naturfreundehaus untergebracht, helfen seit Montag zwei Wochen lang jeweils am Vormittag auf dem Abenteuerspielplatz der Gemeinde bei den Workshops und beim Hüttenbau, geben bei der Mittagsbetreuung das von Christiane Schuberts Firma „Vertouras“ gelieferte Mittagessen aus.

    Von den Jugendlichen kommen sechs aus Deutschland, darunter auch die beiden Camp-Leiterinnen Anika Flebbe aus Königswinter und Aglaia Merker aus Jena, je zwei aus Tschechien und Italien, darunter auch Martina aus der Partnerstadt Greve in Chianti sowie je eine aus England und Frankreich.

    Der Gemeinde kostet ihr vorbildlicher Beitrag zur internationalen Völkerverständigung rund 5.000 Euro. Bürgermeister Jürgen Götz: „Wir betreiben diesen Aufwand gerne, auch in der Hoffnung, dass hiesige Jugendliche die Möglichkeit nutzen, an Camps der Partnerorganisationen der Ijgd im Ausland teilzunehmen.“ Diese seien nicht nur billige Ferien.

    Sie eröffnen nach seinen Worten interkulturelle Erfahrungsfelder und biete Jugendlichen einen Rahmen, in dem sie sich aktiv und selbstverantwortlich mit sich, mit Menschen aus anderen Kulturen und mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen können.

    Die internationalen Gäste erhalten für ihren fünfstündigen werktäglichen Einsatz in Holznagelhausen zwar keinen Lohn. Unterkunft und Verpflegung im Naturfreundehaus ist für sie jedoch frei. Sie müssen somit nur ihre Reisekosten und eine Anmeldegebühr von 80 Euro entrichten.

    Ihnen steht es ansonsten frei, das Programm nach dem Arbeitseinsatz auf dem ASP selbst zu gestalten oder ob sie die von der Gemeinde angebotenen Ausflugsmöglichkeiten in die nähere Umgebung und den kostenlosen Eintritt ins Freibad nutzen oder zu Beginn das Weinfest im Hofgarten aufsuchten.

    Im Naturfreundehaus fühlen sich alle wohl. Hier können sie die Abende im Garten nach den selbst zubereiteten Abendessen genießen. Hier werden Sprachbarrieren überwunden. Das gemeinsame Kochen und Einkaufen gehört zum Gruppenleben des Workcamps. Hierfür und um in ihrer Freizeit mobil zu sein, stellt ihnen die Gemeinde den Gemeindebus für die Dauer des Aufenthalts zur Verfügung. Täglich übernehmen zwei andere den Küchendienst.

    Bildbeilage:

    Bürgermeister Jürgen Götz heißt auf dem ASP die 14 Teilnehmer des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes willkommen (wegen Küchendienst im Naturfreundehaus fehlen zwei Jugendliche auf dem Foto) , links außen die gemeindliche Jugendpflegerin Tamara Strotmann, links neben dem Bürgermeister die italienische Partnerschaftsbeauftragte Ilse Feser und ASP-Co-Leiter Julian Flittner.

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