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    Waldbrunn

    Vereidigung von Andreas Baumeister als Gemeinderat

    Andreas Baumeister (links) wurde zu Beginn der jüngsten Sitzung von Bürgermeister Hans Fiederling (rechts) als Gemeinderat vereidigt. Foto: Herbert Ehehalt

    Einen Vergleich aus dem Fußball bezog Andreas Baumeister auf sich, bei seiner Vereidigung als Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Waldbrunn durch Bürgermeister Hans Fiederling (UBG). Mit dem formellen Akt des Eides auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaates Bayern zu Beginn der jüngsten Sitzung trat Baumeister die Nachfolge des auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Sebastian Weidner an. Ohne Parteizugehörigkeit hatte Baumeister bei der Kommunalwahl 2014 auf der Liste des CSU-Ortsverbandes kandidiert.

    "Es fühlt sich an, wie eine Einwechslung beim Fußball kurz vor Schluss", umschrieb Baumeister seinen Dienstantritt im Waldbrunner Gemeinderat. Tatsächlich bleiben dem 48-jährigen verheirateten Familienvater zweier Kinder und eines Enkels nur wenige Monate im Gremium, bis die Karten bei der im März nächsten Jahres anstehenden Kommunalwahl neu gemischt werden. Ob der Vertriebsbereichsleiter einer großen Versicherung dabei über die Position des "Jokers" hinauskommt, wird das Wählervotum bei der  neuerlichen Vergabe der Gemeinderatsmandate zeigen.

    In jedem Fall aber wird sich Andreas Baumeister bis dahin in seiner Gemeinderats-Zugehörigkeit insbesondere für die Belange der Ortsvereine einsetzen. Deren Sorgen und Nöte kennt er aus seiner Mitgliedschaft beim SV Waldbrunn, im Trägerverein des St.-Norbertus-Kindergartens, des Obst- und Gartenbauvereins, der Freiwilligen Feuerwehr, beim Waldbrunner Carneval Club und nicht zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des "Liederkranz" Waldbrunn.

    Die Abläufe und Zusammenhänge einer Kommunalverwaltung bekam Andreas Baumeister innerhalb der Familie mit. Schließlich gehörte auch sein Vater, Kurt Baumeister, schon dem Gemeinderat an. Und Mutter Christel Baumeister war bis zu ihrem Wechsel in den Ruhestand in der Gemeindeverwaltung beschäftigt. Derart "vorbelastet" ist die neue Aufgabe für Andreas Baumeister somit kein absolutes Neuland.

    Deshalb fiel es ihm auch nicht schwer, die Bereitschaft zur Nachfolge seines ausgeschiedenen Vorgängers Sebastian Weidner zu erklären.

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