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    Kirchheim

    Verhindern Feldhamster den geplanten Sportplatz?

    Der Kirchheimer Gemeinderat hat die artenschutzrechtliche Prüfung für den Bebauungsplan Sportplatz in Gaubüttelbrunn beauftragt. Gefordert wurde dies von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt im Zuge einer Stellungnahme.

    Ein Vorkommen des Feldhamsters in dem betroffenen Gebiet sei nicht mit Sicherheit auszuschließen, begründet dies die Behörde. Eine erste Begehung hat bereits stattgefunden. Nach der Ernte im Herbst ist eine weitere nötig. Anhaltspunkte dafür, dass sich hier der Feldhamster niedergelassen hat, gibt es, so Bürgermeister Björn Jungbauer, bislang nicht.

    Geschultes Personal soll mindestens ein Jahr kartieren

    Das betroffene, bisher landwirtschaftlich genutzte Grundstück weist mit einer Bodenwertzahl von über 70 eine sehr hohe Bodengüte auf und stellt damit ein mögliches Verbreitungsgebiet des Feldhamsters dar. Es ist nun nötig, eine mindestens einjährige Kartierung auf Feldhamsterbauten im Sommer und Winter durch fachlich geschultes Personal vorzunehmen.

    Die erste Begehung der knapp 18 Hektar großen Fläche (zuzüglich der 350 Meter breiten, angrenzenden Randstreifen) muss bereits bis zur zweiten Aprilhälfte beendet sein. Bis Ende September sollen dann die Ergebnisse vorliegen.

    Die Kosten von 6600 Euro werden je zur Hälfte zwischen dem Bauherren, der DJK Gaubüttelbrunn, und der Gemeinde aufgeteilt.

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