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    Güntersleben

    Verkehrsberuhigung und Umgehungsstraße

    Anfang Juli hatte sich eine Veranstaltung mit Behördenvertretern, zu der der CSU-Landtagsabgeordnete Manfred Ländner eingeladen hatte, mit der Verkehrssituation im nördlichen Landkreis befasst. Die Frage, wie sich der Verkehr besser gestalten lässt, hat nun auch zu einer Diskussion im Günterslebener Gemeinderat geführt. Bürgermeisterin Klara Schömig kündigte an, dass das Thema auf die Tagesordnung für eine Klausur des Gemeinderats Ende Juli kommt.

    Die Bürgermeisterin sieht zudem positive Signale dafür, dass die strengen Regelungen für Geschwindigkeitsbegrenzungen zumindest auf Kreisstraßen gelockert werden könnten. Bereits kommende Woche finde eine Besprechung im Günterslebener Rathaus statt, bei der mit den zuständigen Behörden über verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Ortsdurchfahrt gesprochen werden solle. Erst vor kurzem hatte die Gemeinde eine Vorschlagsliste an das Landratsamt gegeben.

    Verkehrsanbindung des Uniklinik-Neubaus diskutiert

    Auch gibt es Befürchtungen, dass der Bau einer Umgehungsstraße um Rimpar zu einem Anstieg des Verkehrs führt. Gerhard Möldner (SPD) verwies zudem auf die ungeklärte Frage, wie der nun bewilligte Neubau der Würzburger Universitätsklinik an das Verkehrsnetz angeschlossen wird. Er glaube nicht, dass dies über die Steinlein-Straße geschehen wird. Vielmehr sei inzwischen auch die Alte Rimparer Straße im Gespräch. Er setzt auf weitere Gespräche, die auch die Stadt Würzburg einbinden. Hierzu hat der SPD-Abgeordnete Volkmar Halbleib eine weitere Veranstaltung angekündigt.

    CSU-Gemeinderat Willi Öffner erinnerte daran, dass das Baugebiet Sandäcker und das wachsende Gewerbegebiet in Veitshöchheim weiteren Verkehr anziehen werde. Er schlug eine weiträumige Umgehung vor, die in Rimpar abzweigt, über die Höhe führt und bei Gadheim wieder auf die Kreisstraße trifft. Auch der Rimparer Bürgermeister Burkard Losert hat eine solche Lösung ins Gespräch gebracht.

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