• aktualisiert:

    LKR. WÜRZBURG

    Zwölf Unfälle auf Autobahnen rund um Würzburg

    Sperrung der A3 bei Kist - Transporter fährt auf Sattelzug auf Foto: Berthold Diem

    Am Dienstag haben sich auf den Autobahnen im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried insgesamt zwölf Unfälle ereignet. Die meisten gingen glimpflich aus. Bei einem Auffahrunfall mit zwei Lastern wurde jedoch eine Person verletzt. Den insgesamt entstandenen Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf an die 100.000 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Im Laufe des Tages staute sich der Verkehr in verschiedenen Streckenabschnitten. Beim Überholen passierte es einige Male, dass sich die Fahrzeuge leicht streiften. Ein bisher unbekannter Fahrer eines Wohnmobils beschädigte so gegen 18.20 Uhr bei Würzburg gleich zwei Sattelzugmaschinen und fuhr weiter. Zwei Lkw-Fahrer, die an einer Steigung im Stau gestanden hatten, rollten beim Anfahren zurück. Durch geplatzte Lkw-Reifen und herumfliegende Fetzen wurden mehrere Autos beschädigt.  

    Fahranfänger würgt BMW ab

    Ein Fahranfänger stand gegen 06.20 Uhr an der Anschlussstelle Kitzingen/Schwarzach und wollte auf die B 8 abbiegen. Beim Anfahren würgte der junge Mann aus dem Raum Kitzingen zwei Mal den Motor seines 3er-BMW ab. Der Golf-Fahrer hinter ihm bemerkte dies beim zweiten Mal zu spät und fuhr auf. 

    Bei diesen Unfällen wurde niemand verletzt und die Fahrzeuge blieben größtenteils fahrbereit. Ein Auffahrunfall gegen 19.30 Uhr verlief allerdings heftiger.   

    34-Jähriger verletzt

    Auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Würzburg-Heidingsfeld und Kist war ein Kleinlaster auf einen Sattelzug gekracht. Die Front des Kleinlasters wurde dabei erheblich eingedrückt und der 34-jährige Fahrer verletzt. Zur seiner Erstversorgung landete der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber. Die Verletzungen des Mannes waren nur leichterer Art, so die Polizei.

    Er wurde dann mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Sein 3,5-Tonner war nach dem Crash allerdings schrottreif. Der 52 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs kam mit dem Schrecken davon. Sein 40-Tonner musste ebenfalls abgeschleppt werden.

    Mehrere Kilometer Stau

    Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge sperrte die Autobahnpolizei, unterstützt von Feuerwehrleuten aus Würzburg und Kist, zwei der drei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Für die Absicherung der Unfallstelle waren auch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Kist im Einsatz. Ein mehrere Kilometer langer Stau baute sich auf. Allein bei diesem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 60.000 Euro.

     
    Bearbeitet von Lukas Will

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.