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    VEITSHÖCHHEIM

    Verstärkung für die Grüne Branche

    Staatsmedaillen und eine Urkunde erhielten jeweils die 20 Prozent besten Techniker und Technikerinnen in den Fachrichtun... Foto: Marco Drechsel

    Sie haben es geschafft: 45 staatlich geprüfte Techniker und Technikerinnen sowie 23 staatlich geprüfte Wirtschafter und Wirtschafterinnen wurden in Veitshöchheim verabschiedet. 37 Schulwochen liegen hinter den Wirtschaftern/innen, während die Techniker/innen etwa doppelt so viele Wochen in der Schule zugebracht haben. Bei der Zeugnisübergabe im Rahmen der Schulschlussfeier strahlten die Absolventen um die Wette; an den Gesichtern war aber auch ein wenig Wehmut abzulesen.

    Die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin für Gartenbau“ dürfen ab jetzt im Fachgebiet Zierpflanzenbau vier und im Fachgebiet Baumschule zwölf Absolventen führen. In der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) haben 17 junge Leute die Fortbildung zum „Staatlich geprüften Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin für Garten- und Landschaftsbau“ erfolgreich abgeschlossen. Die Absolventen der Technikerschule verteilen sich wie folgt auf die drei Fachrichtungen: In der Fachrichtung Gartenbau haben acht Studierende, in der Fachrichtung GaLaBau 23 Studierende und in der Fachrichtung Weinbau und Oenologie haben 17 Studierende die Prüfung mit Erfolg abgelegt, berichtet die Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG).

    Eine Strecke von 15 000 Kilometern hat der diesjährige Festredner zurückgelegt, um von Australien nach Veitshöchheim zu kommen. Wolf Blass hat 1954 die damalige Weinbauschule in Veitshöchheim besucht und später im Barossa Valley in Australien eines der größten und renommiertesten Weingüter aufgebaut. „Ich würde heute nicht hier stehen, wenn ich meine Ausbildung damals nicht erfolgreich umgesetzt hätte“, betonte Blass gleich zu Anfang seiner Rede. Außerdem gab er den Absolventen mit auf den Weg, sich nicht auf dem Erfolg auszuruhen, sondern mit Weitblick und Tatkraft am künftigen Erfolg zu bauen.

    Wie in den Vorjahren hat der Verband Ehemaliger Veitshöchheimer (VEV) auch diesmal den „Sozialpreis“ an Studierende vergeben, die sich für das soziale Leben an der Schule und im Studierendenwohnheim eingesetzt haben. Lydia Frotscher, Technikerin Gartenbau, und Jonathan Schulte, Techniker GaLaBau, erhielten den mit 500 Euro dotierten Preis stellvertretend für viele andere Studierende, die zu einer guten Atmosphäre während des Schuljahres beigetragen haben.

    Eine Technikerin und drei Techniker der Fachrichtung Weinbau und Oenologie haben in diesem Jahr auch die Winzermeisterprüfung erfolgreich bestanden: Philipp Giegerich, Carolin Meyer, Philipp Schmitt und Johannes Thürauf. Georg Bätz, Leiter des Instituts für Weinbau und Oenologie an der LWG, und Raimund Stumpf, Vorsitzender des Meisterprüfungs-Ausschusses Winzermeister, überreichten Meisterzeugnis und Meisterbrief, Claudia Hafner vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium den Meisterpreis.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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