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    Waldbüttelbrunn

    Vier Tage feiern in Waldbüttelbrunn

    Den Weißbier-Festanstich vollzog der dritte Bürgermeister Peter Schulz (Bildmitte), umgeben von den fleißigen Helfern der TSG Fußball und der ersten Vorsitzenden Helene Böhm. Foto: Matthias Ernst

    Aus dem ehemaligen Reichenstraßenfest entwickelte sich in den letzten Jahren immer mehr dank der örtlichen Vereine die Bartholomäus Kirchweih. Vor allem die TSG, die Solidarität und der CSU Ortsverband stemmen dieses Fest an mittlerweile vier Tagen. Sowohl am Platz der Partnerschaften, als auch im alten Schulhof ist immer etwas geboten. Und die Menschen kommen gerne zu ihrem Fest in Waldbüttelbrunn. Dabei werden auch immer mehr Menschen aus den Ortsteilen gesichtet, ein Zeichen, dass so langsam zusammenwächst, was die Gebietsreform Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts gesät hat.

    Bereits am Freitag Abend traf man sich unter der guten Bewirtung des CSU Ortsverbandes am Platz der Partnerschaften. Am Zapfhahn stand eine Mannschaft aus Waldbüttelbrunn, am Grill eine aus Roßbrunn. Auch das ist gelebtes Miteinander. Man hilft sich mittlerweile auch bei Festen oder anderen Aktivitäten. Bürgermeister Klaus Schmidt ging in seiner kurzen Ansprache auf die Historie ein und stellte fest, dass das ehemalige Reichenstraßenfest in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr zu genehmigen wäre. Da sei es schon viel besser sich am Platz der Partnerschaften zu treffen oder eben im alten Schulhof. Und auch die Mitarbeit der Vereine sei höchst anerkennenswert.

    Immer ein Kampf, bis alle Schichten eingeteilt sind

    Christian Thurn, Abteilungsleiter Fußball bei der TSG, stemmt die Herausforderung mit seinem Team gleich an zwei Tagen. Das hat sich im letzten Jahr bewährt und soll allen Waldbüttelbrunner Bürgern und Freunden der Gemeinde die Möglichkeit geben, beim Fest vorbeizuschauen. Er  ist froh, genügend Helfer zu finden, die sich für die Allgemeinheit einbringen möchten. Es sei zwar immer ein Kampf bis zuletzt, bis alle Schichten stark genug eingeteilt sind, aber ansonsten lobte er seine Mannschaft in höchsten Tönen.

    Das tat auch der dritte Bürgermeister Peter Schulz, der am Sonntag das erste Fass Weizenbier anstechen durfte. Nach der Kirche traf man sich zu einem zünftigen Weißwurstfrühstück am Platz der Partnerschaften. Viele der Besucher waren auch schon am Abend vorher bei der Solidarität im Schulhof gewesen und hatten beispielsweise einen Steckerlfisch genossen.

    An diesem Montag geht es nochmal in den Endspurt und wer nach seiner normalen Arbeit nochmal zum Platz der Partnerschaften kommt, wird mit leckerem Spießbraten und anderen Gaumenfreuden belohnt.

    Was wäre ein Fest ohne Musik, hier live gespielt von der Blaskapelle der DJK Waldbüttelbrunn und ihrem Dirigenten Werner Konrad Foto: Matthias Ernst

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