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    Würzburg

    Volles Haus in der Regenbogenstraße

    Die Autorengruppe "Einschreiben" erzählt Geschichten aus der Regenbogenstraße: (von links) Andrea Salmen, Cindy Sell, Sa... Foto: Sabine Herr

    Im voll besetzten Cafe des Theaters Chambinzky, präsentierte die Autorengruppe "Einschreiben" ihre Geschichten aus der Regenbogenstraße Nummer 9. Die Autorinnen: Andrea Salmen, Beate Bender, Cindy Sell, Petra Fröhlen, Sabine Herr und Sabine Otto stellten ihre literarischen Bewohner eines Hauses und deren Leben vor.

    Es geht um Menschen, die wir zu kennen glauben, Menschen, wie sie uns täglich begegnen und wir nicht wissen, gar nicht wissen können, was diese Menschen umtreibt, heißt es in einer Peessemitteilung. Die Texte heben die Vorhänge, öffnen einen Spalt breit die Türen und durchstoßen die Oberfläche. Da geht es um einen Studenten, der sich fürchtet seinen Eltern über seinen Berufswunsch in Kenntnis zu setzen, um eine ältere Dame, die ihr früheres Leben schmerzlich vermisst, um eine junge Pianistin mit einem fragwürdigen Nebenerwerb, um eine in die Jahre gekommene und zweifelnde Hippiebraut, um die eine junge Frau, die sich jonglierend auf andere Kulturen einlässt und um eine Fotografin, der ihr Geheimnis abhanden kommt.

    Unterhaltsames und Nachdenkliches zu verbinden hat sich die Autorengruppe "Einschreiben" auf die Fahne geschrieben und auch bei dieser Lesung, spürte man die Empathie, die die Autorinnen umtreibt. Ergänzt wurde die Lesung von dem äußerst talentierten Pianisten Tobias Fernholz, der die Geschichten klangvoll ummantelte.

    Neue Geschichten aus dem Miethaus in der Regenbogenstraße, Nummer 9, folgen am 30. Dezember im Cafe des Theater Chambinzky, um 15 Uhr.

    Mehr Infos, auch zu weiteren Lesungen findet man unter www.autorengruppe-einschreiben.de

    Bearbeitet von Robert Menschick

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