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    Estenfeld

    Vom Bürgerpark zum Spielplatz

    Die Planungen für den Bürgerpark und den Spielplatz zwischen Kartause und Weißer Mühle in Estenfeld werden konkreter. In einer außerordentlichen Sitzung am 22. Mai hatte Landschaftsarchitekt Thomas Wirth vom Büro arc.grün (Kitzingen) dem Gemeinderat einen Entwurf vorgestellt, wie der Bereich gestaltet werden könnte. Einige seiner Ideen hatte Wirth schon bei der Bürgerversammlung Ende März grob skizziert, die nun präsentierten Vorschläge waren allerdings deutlich detaillierter.

    Das erste Gebiet, das Wirth unter die Lupe genommen hatte, ist die Kartausenwiese. Sie beginnt am Brücklein am Triebweg, dort wo die Kürnach wieder zum Vorschein kommt, und geht bis zum Parkplatz am Sängerheim. Den begradigten Bach dort so wie früher mäandern zu lassen, hält Wirth für schwer umsetzbar. Denn auf der einen Seite verläuft die 20-kV-Stromleitung, auf der anderen befinden sich der Verbandssammler und der Ortskanal. Wirth schlug daher vor, das Ufer abzuflachen und Schilf anzupflanzen. Die Kürnach könnte mit Trittsteinen und Treppen zugänglich gemacht werden.

    Reichlich Bäume und ein Wasserspielplatz

    Entlang des Fahrradweges, der durch den Bürgerpark verlaufen soll, könnten Bänke mit Blick zur Kartause zum Verweilen einladen. Damit im Sommer niemand in der prallen Sonne sitzen muss, soll es dort reichlich Bäume geben. Wo sich früher der Garten von Hermann Pfeuffer befand, kann sich Wirth einen Spielplatz speziell für Kleinkinder vorstellen. Ein Wassertretbecken sieht er passenderweise an der Stelle vor, an der einst der Kartausensee war.

    Nach der Kartausenwiese würde der Radweg hinter dem Sängerheim weiter verlaufen, an den Schrebergärten vorbeiführen und dann den Flurweg queren, der zum Schützenhaus und zu den Aussiedlerhöfen geht. Auf dem Grundstück neben dem „Hüttendorf-Platz“ entsteht ein großes Spiel- und Sportgelände  – mit einem Volleyball- und einem Badminton-Feld, einem Wasserspielplatz und einem Bolzplatz, der als Ersatz für den in der Wilhelm-Hoegner-Straße dient.

    Bolzplatz muss dem neuen Kindergarten weichen

    Der dortige Bolzplatz muss bekanntlich einem neuen Kindergarten weichen. Vom Spielplatz würde der Radweg in Richtung Weiße Mühle weiterführen und dort in den bereits bestehenden Radweg in Richtung Lengfelder See münden.

    Die Gemeinderäte waren von Wirths Entwurf sehr angetan. Am sinnvollsten erschien es ihnen, abschnittsweise vorzugehen und mit den Planungen für den Radweg und den Bolzplatz einzusteigen. Damit sich die Bürger die Überlegungen Wirths besser vorstellen können, baten die Räte ihn um eine „Visualisierung“, die veröffentlicht werden soll.

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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