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    Goßmannsdorf

    Von Baugebieten, Lärmschutz und Umbauten

    Bürgermeister Joachim Eck (Bildmitte) begrüßte mit SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ingrid Stryjski (Zweite von rechts) und Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib (rechts) die Goßmannsdorfer beim Ortsrundgang. Foto: Thorsten Reppert

    Neue Baugebiete, die Dorferneuerung, der Umbau der alten Schule sowie Bahnlärmschutz – das waren die zentralen Diskussionspunkte beim Ortsrundgang der Ochsenfurter Sozialdemokraten durch Goßmannsdorf. Entsprechend freute sich die SPD um dritten Bürgermeister Joachim Eck, Fraktionssprecher Bert Eitschberger, Ortsvereinsvorsitzenden Ingrid Stryjski und Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib über das große Interesse der Goßmannsdorfer Bürger, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

    Am Mainufer soll im Rahmen der Dorferneuerung ein neuer Spielplatz in Anschluss an den Goßmannsdorfer Sportplatz entstehen. Ergänzend wird geplant den Schafbach zu renaturieren. Insgesamt soll so der Aufenthaltswert am Mainufer gesteigert werden, so Eck. Bisherige Starttermine für den Bau wurden jedoch mehrmals verschoben, auch weil es Schwierigkeiten gäbe, eine Baufirma für den Auftrag zu finden. Die Goßmannsdorfer hoffen zusammen mit den Sozialdemokraten, dass der nun angekündigte Baubeginn im Juni eingehalten werden kann.

    Kinderkrippe für 2020 geplant

    Auch bei der Kinderkrippe, die im ehemaligen Schulgebäude entstehen wird, müssen sich die Bürger ein Jahr mehr gedulden. Ab September 2020 sollen hier nun Eltern für ihre Kleinsten ein Betreuungsangebot erhalten. Über die Verschiebung waren Eck und seine SPD-Kollegen im Stadtrat  verwundert: „Der neue Termin wurde uns nur nebenbei während der Haushaltsberatungen mitgeteilt“, so die Pressemitteilung weiter.

    Im Übergang müssen nun entsprechend Lösungen gefunden werden, insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage nach Krippenplätzen, mahnen  die Sozialdemokraten. Den Appell der Goßmannsdorfer bei der Kinderbetreuung ausreichend Erzieherpersonal einzuplanen, wollen Eck und Kinder- und Jugendreferent Tilo Hemmert dabei beherzigen.

    Halbleib: "Druck machen"

    Ein weiteres langfristiges Projekt ist die geplante Bahnlärmschutzwand. Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib rief die Goßmannsdorfer auf hier nicht locker zu lassen: „Konkrete Zeiträume sind nun zwar endlich in Aussicht. Wir müssen nun aber auch Druck machen, damit diese eingehalten werden“.  Nach Halbleibs Informationen wird der Planfeststellungsbeschluss in Kürze erwartet. Der Baubeginn ist für Sommer 2020 geplant und die ersten Sperrpausen werden im November 2020 durchgeführt. Die gesamte Baumaßnahme wird in den Jahren 2020 bis 2022 durchgeführt.  

    Das Baugebiet Wiesenweg ist auf den Weg gebracht und wird voraussichtlich 15 neue Baugrundstücke bieten. Ziel müsse es dabei nach den Sozialdemokraten sein, Baulücken von Anfang an zu verhindern, so Fraktionssprecher Eitschberger. Mit einem entsprechendem Baugebot wolle man dies verhindern. Die Bürger wunderten sich laut Mitteilung, dass in aktuellen Plänen kein Gasanschluss an das neue Baugebiet angedacht sei. Die Planungen beim Baugebiet Lehmgrube seien hingegen noch nicht so weit fortgeschritten.

    Weitere Themen wurden im Anschluss im Pfarrheim diskutiert und umfassten unter anderem Präventionsmaßnahmen gegen Hochwasser, Lkw-Verkehr im Altort trotz neuer Umgehungsstraße sowie die Frage, ob der Kreisverkehr einladender gestaltet werden kann. Einen Vorschlag der Goßmannsdorfer, den die SPD-Stadträte mit einbringen möchten, sind Mitfahrerbänke an den Ortsausgängen, heißt es zum Abschluss der Pressemitteilung.

    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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