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    RÖTTINGEN

    Vorfahrt für Radfahrer und Inlineskater

    Bis zu 20 000 Radfahrer und Inlineskater werden zum 9. autofreien Sonntag am 5. August zwischen Rothenburg/Detwang und B... Foto: Markhard Brunecker

    Am 5. August findet zum neunten Mal zwischen Bad Mergentheim und Rothenburg ob der Tauber/Detwang ein autofreier Sonntag im südlichen Teil des „Lieblichen Taubertals“ statt. Länder- und landkreisübergreifend ist eine autofreie Strecke von rund 47 Kilometern festgelegt. Ab 10 Uhr sind die Straßen frei für Radfahrer und Skater auf der gesamten Strecke.

    Die Promi-Radler starten zu dieser Zeit in Rothenburg/Detwang mit Fahrtziel Tauberrettersheim. An 15 Orten wird wieder viel Unterhaltung und kulinarischer Genuss angeboten. Die traditionelle Unterhaltungsstunde findet heuer in Tauberrettersheim statt. Vor der malerischen Baltasar-Neumann-Brücke gibt es einige Talkrunden, unter anderem mit Landrat Reinhard Frank, dem Geschäftsführer Jochen Müssig, der Tauberrettersheimer Weinprinzessin Jule I, der ehemaligen Fränkischen Weinkönigin Marion Wunderlich und als musikalischer Begleiter die Taubertaler Musikanten.

    Großer Anziehungspunkt wird aber auch wieder Bieberehren mit seinem Schatten spendenden Fallschirm am Lindenplatz sein. Vor allem die typisch fränkischen Leckerbissen wie Spanferkel oder Steckerlfische locken die Radler wieder an. Dabei kommt der Gollachgemeinde zugute, dass es hier ein Art Fahrrad-Dreieck-Weg gibt. Von Ochsenfurt kommt der Gaubahnradweg und gabelt sich in Richtung Rothenburg und Bad Mergentheim.

    In Röttingen werden die Gäste erstmals von der Röttinger Bürgerstube verwöhnt. Aber auch an den zwölf weiteren Stationen ist für Unterhaltung und kulinarische Spezialitäten gesorgt. Hier stechen Igersheim und Weikersheim heraus. Neben dem integrierten Gassenfest in Igersheim haben in Weikersheim das Schloss, das Taubertäler Dorfmuseum und Stadtmuseum im Gänsturm geöffnet. Die Taubertalstraße wird bereits um 9.30 Uhr gesperrt und ist ab 18.15 Uhr wieder frei.

    Insgesamt gibt es an der Strecke elf Überquerungsstellen, zwei davon in Röttingen und Tauberrettersheim. Für den Geschäftsführer vom Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ Jochen Müssig ist es keine alltägliche Großveranstaltung, wie er in einer Pressekonferenz im Weikersheimer Rathaus meinte. Trotz der bereits 19. Auflage, zehn fanden zwischen Tauberbischofsheim und Freudenberg statt, ist es ein Mammutprogramm und daher eine große Herausforderung. Dazu zählt er auch die Bahn- und Busangebote speziell für diesen Tag zwischen Lauda-Schrozberg oder Niederstetten und Rothenburg.

    An die 20 000 erwarteten Teilnehmer richtete Müssig die Bitte um gegenseitige Rücksichtnahme. Es gilt wieder die Straßenverkehrsordnung mit rechts fahren und skaten. Trotz aller Fröhlichkeit soll das Helmtragen nicht vergessen werden, damit die zahlreichen Einsatzkräfte wie Rotes Kreuz oder THW und Feuerwehr möglichst einsatzlos bleiben. Für Weikersheims Bürgermeister Klaus Kornberger ist es eine einmalige Leuchtturmveranstaltung für das Taubertal. Daher galt bereits vorab sein Dank dem ganzen Orgateam.

    Weitere Information rund um den autofreien Sonntag unter www.liebliches-taubertal.de.

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