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    Ochsenfurt

    Vorgeschmack: Festbier fürs Ochsenfurter Bratwurstfest

    Festbierprobe für das Ochsenfurter Bratwurstfest bei der Kauzen Bräu, von links Bürgermeister Peter Juks, Rosi Brauner (Volkstrachtenverein), Karl-Heinz und Jacob Pritzl (Kauzen Bräu), Reinhold Rausch (Volkstrachtenverein), Braumeister Otto Resch. Foto: Claudia Schuhmann

    Dass zur Bratwurst auch ein Bier gehört, ist für die Freunde des Ochsenfurter Bratwurstfestes eine eigentlich überflüssige Feststellung. Jedes Jahr liefern die beiden Brauereien der Stadt abwechselnd das Bier zum Fest und präsentieren es zuvor im Rahmen einer Verkostung. Dieses Jahr hatte die Kauzen Bräu zur Festbierprobe in die Kauzentenne geladen. Mit dieser Einladung, zu der auch immer ein zünftiges Essen gehört, wollen sich die Brauereien bei den Helfern des Volkstrachtenvereins als Veranstalter des Bratwurstfestes für deren Einsatz bedanken. "Das gehört zum Zusammenhalt", sagte Karl-Heinz Pritzl bei der Festbierprobe.

    Das 57. Bratwurstfest, das am 8. Juni beginnt, ist ein ganz besonderes. Weil der Festplatz für Veranstaltungen nicht mehr genutzt werden darf, muss das Fest umziehen. Aber nicht weit, denn als neuer Standort wurde der Parkplatz am Mainufer auserkoren und entsprechend technisch aufgerüstet. Da schon in früheren Zeiten das Bratwurstfest dort stattgefunden hatte, kehrt es aus Sicht von Bürgermeister Peter Juks "zurück zu den Wurzeln". Viele Diskussionen und anfänglich auch Unstimmigkeiten seien der nun gefundenen Lösung vorausgegangen, so Juks in der Kauzentenne.

    Dafür, dass man sich beim Volkstrachtenverein zu einem Umdenken und einer kompletten Neuorganisation bereit gefunden habe, dankte Juks den Mitgliedern. Auch Rosi Brauner, Vorsitzende des Volkstrachtenvereins, erinnert sich an die "großen Debatten" im Rathaus. Am Ende aber sei für den Verein klar gewesen: "Wir werden's anpacken, wir halten zamm, wir werden das Fest meistern." Für den Dienstag, 11. Juni,  den "Ochsenfurter Nationalfeiertag", hat Rosi Brauner eine Kapelle aus Bamberg angekündigt. Da sich diesmal die Planung verzögert habe, seien viele Kapellen schon ausgebucht gewesen. Brauner freut sich aber auf die Bamberger Musiker.

    Zum Schäufele wurde schließlich das von Braumeister Otto Resch kreierte Festbier kredenzt. Damit haben die Trachtler wieder Stoff zum Diskutieren bis zur nächsten Festbierprobe: "Wir freuen uns jedes Jahr auf die Einladung. Später sprechen wir dann immer darüber, was es zu essen gab", verriet Rosi Brauner.

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