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    OBERPLEICHFELD

    Wahl, Jugendliche und Dämmerschoppen

    Die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Oberpleichfeld nach der Wahl des neuen Vorstandes mit dem Vereinsvorsitz... Foto: Irene Konrad

    Bei den Neuwahlen der Freiwilligen Feuerwehr Oberpleichfeld mit ihren 190 Vereinsmitgliedern gab es nur wenige Veränderungen. Vorstand Franz Olbrich bleibt für weitere sechs Jahre im Amt. Sein neuer Stellvertreter wurde Kilian Hetterich. Christoph Hammer blieb Schriftführer und Rüdiger Faulhaber übernahm nun das Amt des Kassenwarts.

    Zum Vorstandsteam gehören auch der wiedergewählte Jugendwart Benedikt Pfister sowie die Beisitzer Harald Faulhaber, Paul Faulhaber, Gerold Fiebig, Frank Olbrich, Mathias Olbrich und Lars Schneider. Neue Kassenprüfer wurden Walter Kötzner und Thomas Bauer. Alle wurden per Handzeichen gewählt.

    „Ich finde es super, dass Ihr alle mithelft“, lobte Kreisbrandmeister Ralf Geißler und richtete Grüße der Feuerwehrführung aus. Der stellvertretende Kommandant Thorsten Haag war von den 26 aktiven Kameraden nach den Statuten des Feuerwehrgesetzes schriftlich gewählt worden. Aktuell zählt die Oberpleichfelder Wehr 42 aktive Frauen und Männer.

    Bürgermeisterin Martina Rottmann drückte den Oberpleichfelder Feuerwehrlern ihre Anerkennung aus: „Ein Helfer oder eine Helferin in Notfällen wie ihr, muss bei seinen Einsätzen belastende Erlebnisse wegstecken können“.

    Kommandant Stefan Bach ließ die 13 Einsätze des vergangenen Jahres Revue passieren. Sie hätten unterschiedlicher nicht sein können. Bei Bränden in Haus und Flur, dem Tornado in Kürnach, bei Verkehrsabsicherungen, Ölspuren auf der Fahrbahn oder dem Entfernen eines Wespennestes, war das Können und die Tatkraft der Floriansjünger gefragt. Die Kameradschaft ist beim Johannisfeuer gepflegt worden.

    197 Einsatzstunden der Aktiven sind 2017 geleistet worden. Dazu kamen 21 Feuerwehrübungen und mehrere Fortbildungen. Erfreulich sei der „massive Zuwachs von sieben auf 17 Jugendliche in nur einem Jahr“. Jugendwart Benedikt Pfister berichtete von den Aktivitäten. 25 „Mittwochsübungen“ haben die jungen Leute im vergangenen Jahr abgehalten und 300 Stunden in ihre Aktionen im Dorf und im Landkreis investiert.

    Kreisbrandmeister Geißler schilderte von den „vielen Umbrüchen auf Landesebene im letzten Jahr“. Er informierte über Fortbildungsmöglichkeiten und das Ausarbeiten rechtlicher Grundlagen, die Erhöhung der Altersgrenze im aktiven Dienst, das künftige Katastrophenschutzfahrzeug in Klingholz und den Kreisfeuerwehrtag am 18. März in Höchberg.

    Ehrenkommandant Paul Faulhaber lud zu den regelmäßigen Dämmerschoppen ein, die im vierzehntägigen Rhythmus im Feuerwehrhaus stattfinden. Für sein Engagement für die Pflege der Kameradschaft und der Gelegenheit zum Austausch im Dorf bekam er großen Applaus sowie dickes Lob der Bürgermeisterin und von Vorstand Franz Olbrich. Zu den Montagstreffen sind alle eingeladen, betonten die Verantwortlichen.

    Vorstand Olbrich hob auch die Feuerwehrler hervor, die „ehrenamtlich und uneigennützig Reparaturarbeiten und Verbesserungen an den Fahrzeugen und am und im Feuerwehrhaus vornehmen“. Das helfe nicht nur dem Verein, sondern spare der Gemeinde auch Geld. Grundsätzlich sei er „der Gemeinde sehr dankbar für die stete Unterstützung unserer Feuerwehr.“

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