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    WALDBRUNN

    Waldbrunn ist Auserkoren für ein Projekt des Sozialministeriums

    Blendend aufgestellt ist die Gemeinde Waldbrunn bereits mit dem vom Waldbrunner Bürgerengagement (WABE) betriebenen Mehrgenerationenhaus hinsichtlich des stetig zunehmenden älteren Bevölkerungsanteils.

    Als eine von fünf Kommunen in Unterfranken allerdings wurde der Ort dennoch auserwählt zur fachlichen Begleitung in den kommenden zwei Jahren bei der Umsetzung eines „Marktplatzes der Generationen“. Beratend betreut wird die Gemeinde dabei durch Gerd Bauz im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums. Diese Information gab Bürgermeister Hans Fiederling (UBG) bei der Bürgerversammlung im Haselberghaus.

    Vergleichbar zur Ideensammlung bei der Erstellung eines ISEK (Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes) waren die Besucher sogleich zur Mitarbeit aufgefordert. Erwünscht waren dabei Äußerungen und Ideen in den fünf Handlungsfeldern Markt, Dienstleistungen, Gesundheit und Pflege, Engagement und Teilhabe sowie Wohnen und Wohnformen.

    Die dabei gewonnenen schriftlich ermittelten Äußerungen aus der Bevölkerung dienen zunächst einer „Ist-Analyse“. Sie soll zur Feststellung von Bedürfnissen und Entwicklungsperspektiven dienen. Daraus abgeleitet soll bis August 2019 eine fachliche Begleitung bei der Projekt-Umsetzung erfolgen, erklärte Projekt-Betreuer Gerd Bauz. Die Unterstützung sei laut Bauz allerdings lediglich beratend und nicht ausgestattet mit eigenen Fördergeldern.

    „Marktplatz der Generationen“ ist ein Projekt des Bayerischen Sozialministerium mit dem Ziel, Konzepte für die Sicherung der medizinischen, pflegerischen, wohnlichen und sozialen Infrastruktur zu entwickeln. Dabei werden ländliche Gemeinden begleitet, generationenübergreifende Kooperationen für eine hohe Lebensqualität in einer älter werdenden Gesellschaft einzugehen.

    Neben der Gemeinde Waldbrunn wurden durch das Bayerische Sozialministerium in Unterfranken auch Blankenbach, Oberschwarzach, Triefenstein und Wiesenbronn zur aktiven Begleitung auserkoren. Dreißig Gemeinden aus allen bayerischen Regierungsbezirken werden seit Sommer 2017 bayernweit beratend begleitet. Ein weiteres Dutzend Kommunen kommen im Jahr 2018 hinzu.

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