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    Kürnach

    Warum Kürnach Wohnungen für Arztpraxen kaufen will

    Um die ärztliche Versorgung in Kürnach zu sichern, entschloss sich der Gemeinderat dazu, zwei Wohnungen zu kaufen und für Arztpraxen zur Verfügung zu stellen.  Foto: Oliver Berg

    Erneut beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und kam dabei diesmal zu einer Entscheidung. Er fasste den Entschluss, zwei Wohnungen in der Semmelstraße kaufen zu wollen. Die beiden neu gebauten Wohnungen liegen im Erdgeschoss und sind somit barrierefrei zu erreichen.

    Die Kosten würden sich auf etwa 700 000 Euro belaufen, davon fallen rund 620 000 Euro auf die Wohnungen, der Restbetrag ist für Parkplätze (inklusive Behindertenstellplatz) vorgesehen. Dort könnten sich ein oder mehrere Allgemeinmediziner niederlassen. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, ein Kaufangebot abzugeben.

    Neues Parkkonzept für Pleichfelder- und die Prosselsheimer Straße

    Bei einer Verkehrsschau mit Polizei, Landratsamt und dem Gemeinderat sprach Bürgermeister Thomas Eberth unter anderem über ein neues Parkkonzept für die Pleichfelder- und die Prosselsheimer Straße. Zukünftig sollen die Straßen mit einem Parkverbot versehen und das Parken nur auf ausgewiesenen Flächen erlaubt werden. Zur Reduzierung der Geschwindigkeit seien die Parkplätze wechselseitig am Straßenrand angeordnet.

    Da dies die bislang einzigen Straßen im Ortsbereich sind, auf denen schneller als 30 km/h gefahren werden darf, kam aus dem Gemeinderat der Vorschlag, auch dort das Tempo zu reduzieren. Da die beiden Straßen jedoch Kreisstraßen sind, ist dies derzeit nur bei besonderen Gefahren möglich. Allerdings arbeite der Freistaat daran, eine Temporeduzierung auf innerörtlichen Kreisstraßen zu vereinfachen. Außerdem möchte der Gemeinderat seine Idee an den Kreistag weiterleiten.

    Da aktuell vermehrt über die Kosten der Verkehrsüberwachung für Kommunen berichtet wurde, ergänzte Eberth auf Nachfrage, dass die Kontrollen nicht der "Abzocke" dienen. Rund 8000 Euro sind im aktuellen Haushalt für die Überwachung des ruhenden Verkehrs und für Radarkontrollen vorgesehen.

    Aurelian Völker

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