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    Würzburg

    Warum der Baum am Sternplatz fallen musste

    Bäume in der Stadt sind wertvoll und wichtig. Aber nicht immer können sie erhalten werden. Warum erklärt ein Rathaussprecher.
    Vor dem Sternbäck am Sternplatz in Würzburg wurde ein Baum abgesägt und mit Farbe besprüht. Foto: Thomas Obermeier

    Aufgeregt klang der Anrufer in der Lokalredaktion am Donnerstagmorgen: "Der Baum ist weg, was ist da los?" Wie sich auf Nachfrage herausstellte, waren am gleichen Morgen Männer mit Motorsägen erschienen und hatten in der Würzburger Innenstadt direkt am Sternplatz vor dem Sternbäck einen Baum abgesägt, der sonst im Sommer den fröhlichen Zechern seinen Schatten gespendet hatte. Am Abend zuvor seien Männer da gewesen und hätten den Baum begutachtet, berichtet der Anrufer weiter.

    Der Kern des Stammes ist dunkel verfärbt

    In der Tat, als der Reporter am Ort des Geschehens eintrifft, steht da nur noch ein etwa ein Meter hoher Stumpf, mit roter Warnfarbe besprüht, damit niemand dagegen läuft oder fährt. Der Kern des Stammtes ist dunkel verfärbt, ein gesunder Baum sieht anders aus. "Das war das städtische Gartenamt heute morgen", wissen Geschäftsleute am Sternplatz. Und in der Tat: "Der Baum litt unter Wipfeldürre und Pilzbefall und musste vom Gartenamt der Stadt entfernt werden" bestätigt Christian Weiß, Pressesprecher der Stadt Würzburg, auf Anfrage. Wenn möglich noch in diesem Frühjahr, spätestens bis zum Herbst, solle an selber Stelle aber durch eine Ersatzpflanzung Abhilfe geschaffen werden, verspricht er. 

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