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    Oberaltertheim

    Warum eine Straßensanierung für Ärger sorgt

    Trotz Absperrung fahren immer wieder Autos in die Baustelle der Hauptstraße hinein und können dann nicht mehr wenden. Ein absolutes Ärgernis, findet nicht nur Bürgermeister Adolf Hemrich. Foto: Matthias Ernst

    Erst wenn eine Straße nicht mehr befahrbar ist, merkt man, wie wichtig sie eigentlich ist. So auch bei der Landstraße, die durch Oberaltertheim führt und seit Mai geschlossen ist. Der letzte Abschnitt der Sanierung der Hauptstraße begann zwei Monate später als geplant aber die Baufirma wird dafür einen Monat früher fertig, so Bürgermeister Adolf Hemrich.

    In der 38. Kalenderwoche soll der Verkehr wieder ungehindert durch die Gemeinde fahren können. Doch vorher herrschte teilweise Ausnahmezustand. Mehrere Anwohner berichteten, dass trotz Absperrung der Baustelle Autofahrer bis zum Ende versuchten auf eingefahrenen Wegen zu fahren. Plötzlich standen sie dann vor dem unüberwindbaren Hindernis der aufgerissenen Straße und konnten weder vor noch zurück. Ein Wenden war unmöglich.

    Das war nicht nur ärgerlich, sondern behinderte die Bauarbeiter bei ihrer Arbeit zusätzlich, denn das Einweisen beim Rangieren gehört eigentlich nicht zu ihren Aufgaben. Trotz ausreichender Beschilderung und Absperrungen gelang es immer wieder uneinsichtigen Autofahrern in die Baustelle hineinzufahren. Das kann auch der Bürgermeister nicht verstehen.

    Eng wurde es zusätzlich, als man begann auch noch die Schleichwege zu sperren. Dies war notwendig, da einige Feldwege in so schlechtem Zustand waren, dass sie dringend ausgebessert werden mussten. "Die Baukolonne war sowieso vor Ort und deshalb haben wir uns entschlossen die Arbeiten von der Firma an den Feldwegen mit ausführen zu lassen", begründete Hemrich die Sperrungen, die vor allem in den sozialen Medien auf Unverständnis stießen und für nicht zitierbare Kommentare sorgten.

    Selbst der Busverkehr war eingeschränkt. Derzeit ist vor allem aus Unteraltertheim kommend keine Einfahrt nach Oberaltertheim möglich. Wer also an diesem Wochenende zur Zeltkirchweih in Oberaltertheim fahren möchte, muss einen Umweg in Kauf nehmen. Und auch die bekannten Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Festplatzes sind in diesem Jahr gesperrt. Die Straße wird als Rettungsstraße benötigt und als Fahrspur für die Linienbusse.

    Der Bürgermeister bitte alle Besucher, im Ort von Oberaltertheim zu parken und dann den Weg zu Fuß zum Festplatz zu nehmen. Auch er ist froh, dass die Baustelle bald beendet sein wird, die Beschwerdewelle wird dann endlich abebben, hofft er. Mit Schulbeginn sollte die Baustelle in der Hauptstraße von Oberaltertheim dann Geschichte sein.

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