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    FRICKENHAUSEN

    Weinfesteröffnung mit Hoheiten und Politprominenz

    Weinprinzessinnen, die Zuckerfee, der Marktgraf Babenberg, die Huckelkätz und viel Politprominenz stellten sich zum Foto... Foto: Helmut Rienecker

    Traditionell beginnt das Frickenhäuser Weinfest am Freitagabend, und dann wird bis in die Montagnacht geschöppelt und gefeiert. Die offizielle Eröffnung dagegen findet immer erst am Samstagabend mit einem Empfang im historischen Rathaussaal statt. Dann ziehen die Teilnehmer hinunter zum Festzelt.

    Auch heuer begrüßte Bürgermeister Reiner Laudenbach wieder viel Politprominenz unter den 150 Gästen. Neben dem Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder waren auch die Landtagsabgeordneten Manfred Ländner und Volkmar Halbleib der Einladung gefolgt. In Vertretung von Landrat Eberhard Nuß war Christine Haupt-Kreutzer gekommen.

    Auch die Bürgermeister von Eibelstadt, Markus Schenk, sowie aus Ochsenfurt, Peter Juks und seine Stellvertreterin Rosa Behon waren gekommen. Die beiden Symbolfiguren aus Obernbreit, die Huckelkätz hatte Bürgermeisterin Susanne Knof mitgebracht. Gleich sechs Weinprinzessinnen und die Ochsenfurter Zuckerfee hieß die Frickenhäuser Weinprinzessin Eva-Maria willkommen.

    Sie sieht das Ende ihrer zweijährigen Amtszeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge, meinte die Winzerstochter. Mit vielen Weinhoheiten hat sie in ihrer Amtszeit schon Freundschaften geschlossen und schöne Zeiten erlebt. Und mit denen und den Weinfestbesuchern feiert sie nun ihr letztes Weinfest als Prinzessin. Mit dabei war natürlich auch der Marktgraf Babenberg, alias Peter Güttler. Als Symbolfigur des Frickenhäuser Weines ist er seit 24 Jahren im Amt.

    Auch heuer waren wieder Soldaten aus dem hohen Norden beim Empfang dabei. Die Männer vom Marinefliegergeschwader 5 aus Nordholz gehören schon lange zum Weinfest. Und einmal im Jahr machen ihnen die Frickenhäuser einen Gegenbesuch. Da haben sie viel Wein im Gepäck und so wird das Treffen jedes Mal zu einer ganz besonderen Weinprobe. Mit den Jahren ist so eine ganz besondere Freundschaft entstanden. Dafür bedankte sich Kapitänleutnant Christoph Seidel bei seinen Gastgebern.

    In allen Festreden des Abends wurde der Zusammenhalt im Dorf gewürdigt, denn erst das Zusammenarbeiten verschiedener Vereine ermöglicht es, so ein überregionales und aufwändiges Fest auszurichten.

    Immer wieder hatten die Gäste im Rathaussaal Gelegenheit, mit ihren Gläsern anzustoßen. Dabei hatten sie die Wahl zwischen einem Silvaner und dem Krönungswein von Eva-Maria, einer Scheurebe. „Meine Sache“ hat sie den Rebensaft mit dem unverkennbaren Ananasaroma genannt. Dazu passten dann auch die Eisspezialitäten vom neuen Gemeinderat Sava, der auf besonderen Wunsch beim Empfang auch ein selbstkreiertes Ananaseis verteilte.

    Mit der Zeubelrieder Musik voraus zog die ganze Gesellschaft dann zum Weinfest. Dort fand dann der gemütliche Teil des Abends statt.

    Bearbeitet von Helmut Rienecker

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