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    Frickenhausen

    Weiter Verdruss mit Autos von Badbesuchern

    Die Parksituation rund um das Ochsenfurter Maininselbad ist vor allem an den Wochenenden angespannt (Archivfoto). Foto: Claudia Schuhmann

    Bekannte "Dauerbrenner" kamen auch in diesem Jahr in der Bürgerversammlung zur Sprache, nämlich die Parkplatzsituation im allgemeinen, sowie die Probleme mit wild geparkten Autos in der Ochsenfurter- und Bestlenstraße durch Besucher des Ochsenfurter Freibads.

    In einem schriftlichen Antrag zur Bürgerversammlung wurde sogar angeregt, an der Bestlenstraße eine Eingangskontrolle mit einer Schranke einzuführen. In der Versammlung wurde berichtet, dass an heißen Tagen Lastwagen auf der Staatsstraße nicht durchgekommen seien oder den Radweg hätten mitbenutzen müssen.

    Bürgermeister Reiner Laudenbach betonte, dass die Gemeinde auf der Staatsstraße nichts selbst veranlassen dürfe. Allerdings habe man im Zusammenhang mit dem Verrkehrssachverständigen, der Polizei und dem Staatlichen Bauamt eine Beschilderung erreicht. Dass sich dadurch die Lage auf der Staatsstraße verbessert habe, berichtete Christian Pohl, selbst Anlieger im betroffenen Bereich. Aber in der Bestlenstraße, wo die Gemeinde zuständig sei, müssten die Sperrflächenmarkierungen auf den Berg ausgeweitet werden.

    Problem: Parkmöglichkeiten für Freibadbesucher

    Der Bürgermeister wandte ein, dass dann aber auch keine Parkmöglichkeiten für Anwohner mehr bestünden. Christian Müller meinte, dem könne man mit Anwohnerparkberechtigungen abhelfen. Matthias Ganz sah die Stadt Ochsenfurt in der Pflicht, für die Besucher ihres Freibads auch Parkmöglichkeiten zu schaffen. Das Problem könnte sich noch mehr verschärfen, falls der alte Frickenhäuser Sportplatz, den die Gemeinde zusätzlich als Freibadparkplatz zur Verfügung stellt, zur Erweiterung des benachbarten Campingplatzes herangezogen werden sollte.

    Zweiter Bürgermeister Martin Reinhard berichtete, dass längere Fußwege vom Parkplatz zum Bad nicht angenommen würden. Lieber würden die Leute auf dem Radweg parken und dafür sogar das erhöhte Verwarnungsgeld in Kauf nehmen. Bürgermeister Laudenbach kündigte an, noch einmal das Gespräch mit der Stadt Ochsenfurt zu suchen. In der Bestlenstraße soll es einen Ortstermin geben, um die Möglichkeiten für das Anwohnerparken zu erörtern.

    Spielplatz am Ochsenfurter Tor: Gefahren für Kinder

    Gefahrensituationen, die am Ochsenfurter Tor für Kinder entstehen, die aus dem Spielplatz kommen, beunruhigten einige Bürger. Mit dem Thema hatte sich der Gemeinderat erst in diesem Jahr – und nicht zum ersten Mal – intensiv auseinandergesetzt, aber keinen Königsweg zur Lösung gefunden. Bürgermeister Laudenbach sagte, dass er selbst dort die Straße nicht unbedingt überqueren würde. Für Kinder sei die Stelle tatsächlich "absolut gefährlich".

    Er appellierte an die Eltern, ein gutes Beispiel abzugeben und zum Überqueren der Straße einen Umweg zu gehen. Ein Geländer anzubringen gehe nicht wegen einer Zufahrtsstraße. Die von einem Bürger angeregte Fahrbahnschwelle auch nicht, weil es sich um eine Staatsstraße handle. Auch mit einem Antrag auf Tempo 30 sei man beim Staatlichen Bauamt  gescheitert.

    Stefan Müller machte darauf aufmerksam, dass eine jüngst erfolgte Änderung der Straßenverkehrsordnung aber an besonderen Stellen eine Geschwindigkeitsbeschränkung erlaube. Ewald Schwenkert schlug vor, ein Schild anzubringen, das auf die Nähe des Spielplatzes hinweist. Matthias Ganz machte einen ganz klaren Vorschlag: Nachdem der Spielplatz vier Zugänge habe, könnte man den einen am Torturm doch schließen. Den Faden nahm Bürgermeister Laudenbach auf. Dies sollten die Eltern durchdiskutieren und versuchen, eine gemeinsame Linie zu erreichen.

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