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    Uffenheim

    Weiterhin Verärgerung über den Radweg nach Brackenlohr

    Entlang der Adelhofer Siedlung wird der geplante Radweg eine Breite von zwei Metern haben, da die Bäume stehen bleiben s...

    Auch im Finanzausschuss war der Radweg nach Brackenlohr Thema, da dieser Ausschuss vorberatend für eine Baulastvereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt zuständig ist. Für Planung, Grunderwerb und Neubau des Geh- und Radweges wäre dann die Stadt zuständig. Nach der Verkehrsfreigabe wird der Weg dann Bestandteil der Staatsstraße und die Straßenbauverwaltung würde dann die Straßenbaulast übernehmen.

    Etliche Ausschussmitglieder machten ihrem Unmut Luft. "Ich fühle mich ein Stück weit verarscht", nahm Claus Grammetbauer (FWG) kein Blatt vor den Mund. Es sei suggeriert worden, dass die Staatsstraße in den kommenden Jahren nicht erneuert werden würde, weswegen die Stadt in Sonderbaulast selbst den gewünschten Weg bauen könne. Jetzt plötzlich sei von einem Baubeginn für die Straße im Jahr 2019 die Rede.

    Grammetbauer ärgert besonders, dass der Stadt ein Radweg neben der Staatsstraße eigentlich versprochen worden sei. Kämmerin Birgit Kaspar betonte, dass dies damals auch die Stadt in Sonderbaulast hätte bauen sollen, allerdings hätte es im Gegensatz zu heute damals noch 80 Prozent Zuschuss gegeben. Sein Fraktionskollege Thomas Gröschel meinte, dass man der Vereinbarung nicht zustimmen sollte.

    Bürgermeister Wolfgang Lampe sah allerdings für die kommenden Jahre keine andere Lösung. Die Straße werde nach der Erneuerung nicht breiter. Wenn dann die Ortsdurchfahrt Simmershofen wieder frei ist, werde auch wieder Schwerverkehr auf der Straße fahren, weswegen die Radfahrer dann auf einem eigenen Weg deutlich mehr Sicherheit hätten. Mit fünf gegen zwei Stimmen empfahl der Ausschuss dann dem Stadtrat die Zustimmung zur Vereinbarung.

    Die veraltete Heizungsanlage im Sportheim des 1. FV Uffenheim ist veraltet und muss nach Ansicht des Vereins erneuert werden. Auch die Stromleitungen im Küchenbereich müssen erneuert werden. Die Kosten soll die Stadt übernehmen. Die ist seit einigen Jahren Eigentümer des Gebäudes, der FVU nur Pächter.

    Der Finanzausschuss betrachtete den Wunsch des Fußballvereins mit gemischten Gefühlen. Zum einen wisse man um die Bedeutung des Vereins für die Stadt, zum anderen hieß es aber auch, dass ein kleinerer Verein mit weniger Mitgliedern nicht unbedeutender sei. Eingefordert wurden zudem Eigenleistungen.

    Im Nutzungsvertrag für das Vereinsgelände ist verankert, dass der FVU für das Vereinsgebäude notwendige Schönheitsreparaturen sowie den baulichen Unterhalt übernimmt. Die Verwaltung prüft nun, was "baulicher Unterhalt" genau beinhaltet. Unabhängig davon wird die Stadt als Gebäudeeigentümer die Heizung überprüfen lassen und notwendige Angebote einholen. Ebenso wird mit den Stromleitungen verfahren.

    Um die Beseitigung des im Winter im Tennisheim des Uffenheimer Tennisclubs entstandenen Schadens durch Wasser kümmert sich der Bauhof. Dort war eine stadteigene Hebeanlage für das Abwassersystem ausgefallen, weswegen der Keller mit Wasser voll lief, da auch das Alarmsystem defekt war.

    Die Stadt wird auch das Alarmsystem wieder in Gang setzen. Bürgermeister Lampe machte klar, dass dieses System keinesfalls ausgeschaltet werden dürfe. Auch wird, falls nicht vorhanden, ein Rückschlagventil eingebaut. Die Kosten für die Wartung obliegen dann dem Tennisclub.

    Zustimmung gab es im Finanzausschuss zur Umsetzung eines landkreisübergreifenden Radwegenetzes. Unverständnis herrschte bei Ewald Geißendörfer (CSU). Obwohl bestehende Radwege integriert werden sollen, wie zum Beispiel der Gau- und Höhenweg Franken West, sei in der vorliegenden Radwegkarte Kleinharbach nicht mehr im Radwegenetz verezichnet.

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