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    Veitshöchheim

    Wermutstropfen bestanden aus Regen

    Beim viertägigen Weinfest im Veitshöchheimer Hofgarten herrschte in den Abendstunden bis auf den verregneten Sonntagabend durch die Beleuchtung eine tolle Atmosphäre, erstrahlten Schloss und Bäume in der Fasanenallee in stimmungsvollem Licht. Foto: Dieter Gürz

    Urgemütlich ging es von Freitag bis Montag beim  Weinfest im romantischen Ambiente des Veitshöchheimer Hofgartens mit Ausnahme des Sonntagabends zu, als zu Beginn des Konzerts der BigBand der Musikschule um 18 Uhr ein Regenschauer einsetzte.

    An den übrigen Tage herrschte vor allem in den Abendstunden durch die Beleuchtung eine tolle Atmosphäre, erstrahlten Schloss und Bäume in der Fasanenallee in stimmungsvollem Licht.

    Der Hofgarten war mit seinen Seen und Wasserspielen bereits von 1987 bis 1996 Austragungsort eines Weinfestes, das 2015 nach 19 Jahren Pause eine Neuauflage erlebte. Inzwischen ist das von den vier Vereinen Turngemeinde, VCC, Tanzsportgarde und Sportverein ausgerichtete Weinfest schon wieder zur Tradition geworden.

    Tische und Bänke trocknen

    Bereits am Freitag kamen Blasmusikliebhaber auf ihre Kosten, als der Musikverein unter Leitung von Stefan Wagner  mit einem konzertanten Programm aufspielte. Zur guten Laune im weiten Rund trug am Samstagabend mit stimmungsvoller Musik der Saxophonist Charly Neuland bei, ein ehemaliger Heeresmusiker.

    Glück hatten die Veranstalter zunächst auch am Sonntag. Nach dem leichten Regen am Morgen mussten die freiwilligen Helfer letztmals um elf Uhr, kurz bevor die Jagdhornbläser aus Würzburg aufspielten, Tische und Bänke trocknen. Recht schnell waren um die Mittagszeit die Plätze wieder halbwegs gefüllt, bis dann am frühen Abend, als die Big Band "B27" der Sing- und Musikschule zu spielen anfing, ein großer Regenschauer einsetzte  und die Besucher fluchtartig davonströmten.

    Bürgermeister lud ein

    Lediglich die Gäste unter den Schirmen harrten weiter aus, denn sie wollten sich das zweistündige Konzert der BigBand unter der Leitung des Trompetenlehrers Klaus Wangorsch nicht entgehen lassen. Die Band begeisterte trotz widriger Verhältnisse mit ins Ohr gehender Bigband- und Jazz-Musik, größtenteils aus der Swing Ära.

    Der Montagabend war dann naturgemäß der Abend der Veitshöchheimer, wo viele Stammtische und Vereinsmitglieder das Weinfest in fröhlicher Runde ausklingen ließen. Tradition hat es in Fortführung des Altortfestes auch, dass an diesem Tag der Bürgermeister Vertreter aus Politik, Behörden und überörtlicher Einrichtung einlädt.

    Verschiedene Winzer

    Die Fränkische Weinkönigin Carola Meyer fand es toll, dass die bei einer Blindverkostung am besten schmeckenden Weine von verschiedenen Winzern ausgeschenkt wurden. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste die Schoppen genossen. So wie Brian, der zum Weinfest eigens aus Neuseeland angereist war – übrigens nicht zum ersten Mal.

    "Insgesamt kann ich sagen", so lautete das Fazit von Bürgermeister Jürgen Götz und der ausrichtenden Vereine, "dass die Besucher begeistert waren und das viertägige Weinfest wieder ein schöner Erfolg war." Am Freitag lief zwar der Weinverkauf aufgrund der Hitze nicht so optimal, am Samstag und am Montag dafür um so besser.

    Götz: "Wir können auch deshalb sehr zufrieden sein, weil sich unser Weinfest trotz der Konkurrenz des Pfaffenbergfestes, des Schlossfestes in Rimpar und des Festes in Erlabrunn etabliert hat und an allen Tagen die 1000 Plätze zumindest zeitweise fast alle belegt waren."

    Die Schoppen genoss im Bild auch Brian (rechts), der zum Weinfest eigens aus Neuseeland angereist war, übrigens nicht zum ersten Mal. Er ist zum Weinfest-Fan geworden und hat sich sogar das Helfer-Shirt zugelegt. Foto: Dieter Gürz
    Am Samstagabend, als schon um 18 Uhr Gäste, die zu viert einen Platz suchten, unverrichteter Dinge wieder von dannen ziehen mussten, trug zur guten Laune im weiten Rund wesentlich der Saxophonist Charly Neuland, ein ehemaliger Heeresmusiker, mit stimmungsvoller Musik be. Foto: Dieter Gürz

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