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    Theilheim

    Wieder kracht Laster in Stauende

    Am Mittwochnachmittag ist auf der A 3 kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Richtung Frankfurt wieder ein Laster ins Stauende gekracht. Ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr waren im Einsatz. Zum Glück gab es aber keine Verletzte. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf 30.000 Euro.

    Gegen 13:30 Uhr fuhren ein 48 und ein 58 Jahre alter Kraftfahrer mit ihren Transportern in Richtung Frankfurt. Etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Rottendorf bremste der Ältere seinen Sattelzug verkehrsbedingt stark ab. Dem 48-Jährigen gelang es trotz Vollbremsung nicht mehr, seinen mit vier Tonnen Fracht beladenen Lastzug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Mit Wucht prallte er auf das Heck des Aufliegers. Das Führerhaus des Zugfahrzeugs wurde dabei komplett beschädigt. Betriebsflüssigkeiten liefen aus und verteilten sich auf der Fahrbahn. Rasch wurden die Rettungsdienste verständigt.

    Der Notarzt wurde mit dem Helikopter eingeflogen; „Christoph 18“ landete auf der Fahrbahn. Nachdem die Fahrer ärztlich versorgt waren, stellte sich glücklicherweise heraus, dass beide mit dem Schrecken davon gekommen waren.

    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Rottendorf und Biebelried kümmerten sich um die ausgelaufenen öligen Flüssigkeiten, reinigten die Fahrbahn und unterstützten die Beamten bei der Absicherung der Unfallstelle. Während der Reinigungs- und Bergungsarbeiten - der Lastzug musste abgeschleppt werden - waren zwei der drei Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde auf dem linken Fahrstreifen vorbei geleitet. Mehrere Kilometer Rückstau entstanden. Bereits nach zwei Stunden war die Unfallstelle geräumt.

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