• aktualisiert:

    Kirchheim

    Wildobstbäume für den Schindplatz

    Eine 1,8 Hektar große, als "Schindplatz" bekannte Fläche am westlichen Ortsrand von Gaubüttelbrunn, erhält eine deutliche ökologische Aufwertung. Mit Beschluss des Gemeinderats und dem Abschluss der Änderung des Bebauungsplan für das Baugebiet Am Schoppen kann sie als Ausgleichsfläche herangezogen werden. Ein ursprünglich dafür vorgesehenes Gebiet auf der Höhe zwischen Kirchheim und Kleinrinderfeld soll dagegen dem Abbau von Muschelkalk vorbehalten bleiben. Dort war bislang eine Streuobstwiese mit hochstämmigen Bäumen geplant.

    Die nun als Ausgleich vorgesehene Fläche wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Landschaftsarchitektin Miriam Glanz erwartet, dass dort eine deutliche ökologische Aufwertung möglich ist. Hierfür sollen Wildobstbäume wie Wild-Birne, Walnuss, Speierling, Elsbeere, Vogelkirsche oder Mehlbeere sowie regionaltypische, hochstämmige Obstbäume angepflanzt werden. Außerdem ist geplant, eine Salbei-Glatthaferwiese anzusäen und Lesesteinhaufen als Lebensraum etwa für Zauneidechsen anzulegen. Auf Düngung und Pflanzenschutzmittel soll verzichtet werden.

    Die nun für das Baugebiet vorgesehene Ausgleichsfläche bietet laut Landschaftsarchitektin den Vorteil, dass sie nach Süden ausgerichtet ist und ein Biotopverbund mit Hecken- und Offenlandlebensräumen ermöglicht. Sie erwartet "eine hochwertige Entwicklung der Fläche". Auf ihr sind zudem die Ausgleichsmaßnahmen für den Bau des Radwegs Kirchheim-Moos, den Gehweg in der Egenburgstraße und den neuen Bebauungsplan Sportplatz Gaubüttebrunn vorgesehen.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!