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    Würzburg

    Wincent Weiss und Dominic Fritz beim Sprungbrett-Festival

    Wincent Weiss ist der Headliner bei der ausverkauften Konzertveranstaltung in der Posthalle. Songschreiber Dominic Fritz kündigt eine Überraschung an.
    Vorfreude auf 'Sprungbrett 2019' (von links): Moderator Tobi Grimm, Veranstalter Michael Jodl, die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer, Sänger Dominic Fritz und Claus Reder, Vorstand der VR-Bank Würzburg.
    Vorfreude auf "Sprungbrett 2019" (von links): Moderator Tobi Grimm, Veranstalter Michael Jodl, die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer, Sänger Dominic Fritz und Claus Reder, Vorstand der VR-Bank Würzburg. Foto: Patrick Wötzel

    "Irgendwie anders" heißt das aktuelle Album von Wincent Weiss, und irgendwie anders war es in diesem Jahr auch im Vorfeld des Sprungbrett-Festivals, bei dem der 26-jährige Deutschpop-Sänger und Songwriter am Samstag, 5. Oktober, als Headliner auf der Bühne der Posthalle stehen wird: Das Festival, das vor Jahren als Schülerband-Contest im Friedrich-König-Gymnasium begann, ist bereits seit mehreren Monaten ausverkauft.

    Die meisten der 3000 Zuschauer dürften ihr Ticket wegen Wincent Weiss erstanden haben, eventuell wird auch das eine oder andere junge Mädchen schon Stunden vor dem Einlass vor der Posthalle warten, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Bei "Sprungbrett 2019" ist aber einiges mehr geboten: Drei vielversprechende deutsche Nachwuchs-Bands präsentieren sich vor großem Publikum auf der Posthallenbühne und hoffen, ihrer Karriere damit einen entscheidenden Kick zu geben.

    Chance für Band aus der Region

    In diesem Jahr darf mit "Zulu", die in diesem Sommer eine Tournee komplett mit Lastenrädern bestritten haben, auch wieder einmal eine Band aus der Region das Würzburger Sprungbrett nutzen. "Unsere Newcomer müssen bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen, deswegen war ihm letzten Jahr niemand aus Würzburg dabei", erläutert Michael Jodl von der Veitshöchheimer Agentur "Die Gebrüder Krimm", die das Festival veranstaltet.

    "Ich finde Wincent Weiss cool und höre seine Songs gerne im Radio. Aber es gibt bestimmt Mädels, die da mehr kreischen als ich."
    Carolin Meyer, Fränkische Weinkönigin

    "Männersache" aus Osnabrück und "Lupid" aus Gießen heißen die beiden Konkurrenten der Würzburger – Konkurrenten deshalb, weil nur eine der drei Newcomer-Bands eine fünftägige Reise zum Envol et Macadam Festival im kanadischen Quebec gewinnen wird. Außerdem gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 2000 Euro vom Hauptsponsor VR Bank, Gutscheine vom Musikhaus Thomann und ein einjähriges Band-Coaching: "Es ist uns wichtig, unseren Bands Preise zu bieten, mit denen sie auch etwas anfangen können", so Jodl.

    Dominic Fritz mit Band

    Ein weiterer junger Künstler aus Würzburg steht als Opener auf der Bühne: Sänger und Songschreiber Dominic Fritz, der schon im Alter von 18 Jahren den Würzburger Preis für junge Kultur erhalten hat. "Das wird eine Herausforderung, denn da musst du auch die Fans überzeugen, die auf Wincent Weiss warten. Ich gehe da mit 200 Prozent rein und nehme es auch als Sprungbrett für mich", sagt der 21-Jährige, der mit Band auftritt und für den letzten Song "eine große Überraschung mit Geige" angekündigt hat.

    Dominic Fritz und Wincent Weiss haben gemeinsam, dass sie beide schon bei der RTL-Talentshow "Deutschland sucht den Superstar" in die engere Auswahl kamen. "Wincent kann stolz darauf sein, was er in den letzten drei Jahren erreicht hat. 2016 stand er noch mit mir in der Posthalle im Publikum und hat gesagt, dass er auch einmal auf so einer Bühne stehen will", erzählt Michael Jodl.

    Neue Partner der Veranstaltung  sind in diesem Jahr Lotto Bayern und die Spielbank Bad Kissingen: Die Einnahmen vom Jeton-Verkauf an einem Spieltisch im VIP-Bereich gehen an die Bürgerstiftung Würzburg und an die Kulturtafel. Auch die Fränkische Weinkönigin Carolin Meyer aus Castell wird beim Sprungbrett-Festival zu Gast sein und freut sich auf den Auftritt von Wincent Weiss: "Ich finde ihn cool und höre seine Songs gerne im Radio. Aber es gibt bestimmt Mädels, die da mehr kreischen als ich."

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