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    Simmershofen

    Wohin mit dem Simmershöfer Bauschutt?

    Die Entsorgung von Bauschutt brennt dem Simmershöfer Gemeinderat derzeit unter den Nägeln. Der Landkreis müsste endlich in die Gänge kommen, um die Bauschuttentsorgung im westlichen Landkreis zu gewährleisten, war sich der Gemeinderat einig. Hintergrund ist, dass die gemeindeeigene Bauschuttdeponie in Equarhofen geschlossen wurde und derzeit keine Möglichkeit mehr besteht, Bauschutt ortsnah zu entsorgen. Derzeit müsse anfallender Bauschutt bis nach Dettendorf bei Diespeck verbracht werden. Auf Dauer, so war sich der Gemeinderat einig, sei dies kein tragbarer Zustand.

    Bürgermeister Heinz Krämer ging mit den Gemeinderatsmitgliedern die neuesten Entwürfe der geplanten Abwasserdruckleitungen durch. Anhand der Planunterlagen erläuterte der Bürgermeister den Verlauf der Leitungen aus den einzelnen Ortsteilen zum Übergabepunkt im Uffenheimer Stadtteil Brackenlohr. Die geänderten Planungen entsprechen jetzt weitgehend den Vorstellungen des Gemeinderates. Mit der Abwasserleitung sollen die einzelnen Ortsteile an die Uffenheimer Kläranlage angeschlossen werden.

    Ratsmitglied Josef Himberger vermisste die zugesagte Kostenberechnung zu der Abwasserleitung. "Die wird bei der nächsten Sitzung vorliegen," sicherte Bürgermeister Heinz Krämer zu. Die Ausschreibung für den Bau der Leitung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Baugrunderkundung ist bereits erfolgt, sie ist mit brutto 26 967 Euro letztlich noch etwas billiger geworden als vorgesehen. Im Nachhinein genehmigte der Gemeinderat die Vergabe.  

    Krämer gab die Angebote für die Geräte für den Fitnessweg bekannt. Für ein Balanciergerät gingen demnach zwei Angebote ein, das kostengünstigste beläuft sich auf 16 381 Euro. Nur ein Angebot ging dagegen für die Fitnessgeräte ein. Dieses beläuft sich auf 27 101 Euro, liegt damit aber unter der Kostenschätzung. Bis Oktober sollen die Geräte aufgestellt werden können.

    Für den Kinderspielplatz sei noch eine Schaukel nachgeliefert worden, informierte der Bürgermeister.

    Krämer berichtete weiter von einer Unterredung im staatlichen Bauamt. Dabei ging es um die Kosten, die für die Erdarbeiten für das Verlegen von Kanalleitungen unter der Straße angefallen sind. Nach Ansicht der Behörde ist die Gemeinde für diese Kosten zuständig, jedoch sei die Behörde bereit, die Hälfte zu übernehmen. Krämer möchte die Angelegenheit dem Bayerischen Gemeindetag vorlegen und prüfen lassen, ob nach den geschlossenen Vereinbarungen das Straßenbauamt nicht sogar die gesamten Kosten zu tragen habe. Dagegen übernimmt das Straßenbauamt die Mehrkosten für die Sonderform der eingebauten Hochbordsteine.

    Für die Dorferneuerungen in Simmershofen und Auernhofen müssen die Vorstände noch einmal neu gewählt werden. Obwohl im Programm "EDER" noch Geldmittel vorhanden sind, kann die Gemeinde Simmershofen keine neuen Projekte mehr anmelden. Für die Übertragung gemeindlicher Aufgaben auf private Unternehmen sieht der Gemeinderat aufgrund der aktuellen Situation keinen Anlass.  

    Im neuen Baugebiet im Ortsteil Adelhofen sind von den fünf Bauplätzen vier bereits fest vergeben, der letzte ist reserviert. Mit dem Verkauf von Bauplätzen laufe es derzeit optimal, verkündete der Bürgermeister. Es sind gerade junge Familien, die die Bauplätze erworben haben und nach Simmershofen ziehen.

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