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    Fährbrück

    Würdiges Jubiläumsfest: 175 Jahre Hubertusbrüder in Fährbrück

    175-jähriges Bestehen des Hubertusvereins Fährbrück: Das Jubiläum feierten (von links): Norbert Hart, Prior und geistlic...

    Festmesse, Kundgebung, Ehrungen und Geselligkeit: Rundum gelungen war das diesjährige Jubiläums-Hubertusfest zum 175-jährigen Bestehen des Vereins. 600 der über 3000 Hubertusbrüder in 84 Ortsvereinen aus den Landkreisen Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen, Main-Spessart und Rhön-Grabfeld waren zum Gottesdienst und zur Kundgebung, zu Informationen, Gratulationen und Geselligkeit nach Fährbrück gekommen.

    Seit 175 Jahren gibt es den "Katholischen Männerverein St. Hubertus". Die Mitglieder wollen ein "rechtes" Verhältnis zu Gott, ihre Mitmenschen und sich selbst pflegen, Verantwortung in der Welt übernehmen und sich zeit- und sachgemäß bilden. 124 Männer sind in diesem Jahr dem Verein beigetreten, davon 64 im Unterpleichfelder Ortsteil Burggrumbach. Die Namen der neuen Mitglieder wurden im Gottesdienst verlesen, genauso wie die der 52 Verstorbenen.

    Beeindruckende Festpredigt

    Festredner im Jubiläumsjahr war Jürgen Vocke. Er war zusammen mit der Bayerischen Jagdkönigin Lisa Müller gekommen und überreichte Vereinsvorstand Bruno Strobel aus Waigolshausen die St. Eustachius-Medaille des Bayerischen Jagdverbands. Vocke lobte die Hubertusbrüder für ihren "beispiellosen Bürgersinn" und ihr "gelebtes Brauchtum".

    Der kräftige Männergesang in der Wallfahrtskirche Fährbrück sorgte bei vielen Gottesdienstbesuchern für Gänsehaut. Besonders die Festpredigt von Pater Franz beeindruckte. Pater Franz stammt aus Schraudenbach im Landkreis Schweinfurt und kennt den Hubertusverein schon von Kindesbeinen an. Jetzt lebt und wirkt er als Generalassistent der Generalkurie der Augustiner in Rom.

    Pater Franz predigte von Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Der heilige Hubertus und sein Ordensvater Augustinus könnten ein Vorbild sein, in kleinen, unscheinbaren Dingen auf die Bedeutung für das eigene Leben zu achten. "Achtsame Menschen übernehmen Verantwortung für ihren Glauben, die Familie, die Gemeinschaft und die Welt", - mit diesen Worten lud Pater Franz dazu ein, "in innerer Übung zu bleiben, zu helfen und gütig zu sein".

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