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    Würzburg

    WürzburgSPD diskutiert mit Bürgern über bezahlbaren Wohnraum

    Die WürzburgSPD lässt die Bürger ihr Kommunalwahlprogramm mitgestalten. Klar ist für die SPD, dass bezahlbarer Wohnraum in Würzburg besonders drängt. Deshalb stand der erste Teil der Veranstaltungsreihe „Mitreden und Mitgestalten“ unter dem Titel „Bezahlbare Wohn(t)räume für Würzburg“. Unter den 40 Teilnehmern waren auch viele, die gerade selbst eine Wohnung suchen, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Neue Baugebiete fordern die Teilnehmer. Sie schlagen beispielsweise ein neues Baugebiet im Bereich Rottenbauer vor. Hier sollen sowohl Wohnungen für Mieter als auch Reihenhäuser für Käufer entstehen. Außerdem soll aus ihrer Sicht mit Blick auf die Umwelt darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Fläche versiegelt und Dächer begrünt werden. Wichtig ist den Bürgern auch die direkte Anbindung aller Baugebiete an den Öffentlichen Personennahverkehr.

    Bezahlbarer Wohnraum ist aus Sicht der WürzburgSPD die soziale Frage der Gegenwart. „Wir sehen, dass es in Würzburg lange Warteschlangen für die wenigen bezahlbaren Wohnungen gibt“, stellt SPD-Fraktionsvorsitzender Alexander Kolbow fest. „Besonders problematisch ist es für Familien und Geringverdiener eine günstige Wohnung zu finden“, so Kolbow weiter. Deshalb hat die SPD im Stadtrat durchgesetzt, dass in neuen Baugebieten 30 Prozent im geförderten und damit bezahlbaren Wohnungsbau entstehen müssen. „Jetzt muss neues Bauland ausgewiesen werden, damit die Quote für bezahlbaren Wohnraum umgesetzt werden kann“, fordert Kolbow.

    Mehrere Teilnehmer aus dem Umfeld der Wohnungslosenszene schilderten die dramatische Situation in den Übergangswohnungen der Stadt und dass es hierzu keine bezahlbaren Alternativen auf dem freien Wohnungsmarkt gibt. „Für viele Wohnungslose sind Übergangswohnungen viel zu oft eine menschenunwürdige Unterkunft auf Dauer“, stellte ein Teilnehmer fest.

    „Für uns ist das Gespräch mit den Menschen wichtig“, betont die Vorsitzende der WürzburgSPD, Freya Altenhöner, und versprich: „Wir werden die Ergebnisse bei der Erarbeitung unseres Wahlprogramms mit einbeziehen“.

    Bearbeitet von Lena Berger

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