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    WÜRZBURG

    Würzburger Ärzte beraten Bundeswehr

    Prof. Dr. Andreas Buck (links) und Privatdozent Dr. Mario Löhr Foto: Robert Wenzl, UKW

    Professor Andreas Buck und Privatdozent Dr. Mario Löhr vom Uniklinikum Würzburg sind seit Anfang April dieses Jahres Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für das Sanitäts- und Gesundheitswesen beim Bundesverteidigungsministerium, berichtet das Universitätsklinikum Würzburg.

    Der Wissenschaftliche Beirat für das Sanitäts- und Gesundheitswesen – kurz Wehrmedizinischer Beirat (WMB) – berät das Bundesministerium der Verteidigung in allen Fragen der Gesundheitsvorsorge und -versorgung der Soldatinnen und Soldaten. Auf Basis der Stellungnahmen und Empfehlungen des Beirats werden Vorschriften und Bestimmungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr erstellt.

    Professor Andreas Buck, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, bringt neben seinem nuklearmedizinischen Wissen auch sein Know-how im Strahlenunfallmanagement ein. Die Expertise von Privatdozent Dr. Mario Löhr, dem Leitenden Oberarzt der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik, beruht – neben seiner klinischen Tätigkeit – auf seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Tutor und Dozent sowie als Telemedizinischer Berater der internationalen Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

    Die beiden Würzburger Mediziner wurden am 4. April 2019 im Rahmen der Jahrestagung des WMB, an der auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen teilnahm, in den bis zu 45-köpfigen Beirat berufen.

    Die Arbeit in dieser Position ist ehrenamtlich und unabhängig. Zwei aktuelle Schwerpunkte des Beirats sind das nationale und globale Management von gesundheitlichen Risiken sowie die Möglichkeiten und Chancen einer zivil-militärischen Kooperation in der Gesundheitsversorgung. (geha)

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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